Salzburger Energieversorgung als Vorbild

Eisl lud Kärntner Energiereferentin und Vertreter von Kelag und Salzburg AG zu einem gemeinsamen Termin in Salzburg ein

Salzburger Landeskorrespondenz, 03.11.2011
 

(LK)  Derzeit wird in Kärnten über die Verkabelung von 110-kV-Hochspannungsleitungen diskutiert. Bei der Energiereferentenkonferenz kam dieses Thema kürzlich zur Sprache, und Kärntens Energiereferentin Landesrätin Dr. Beate Prettner machte sich nun über die gut funktionierende Infrastruktur in Salzburg ein Bild. Salzburgs Energiereferent Landesrat Sepp Eisl hatte seine Kärntner Kollegin und Vertreter von Salzburg AG und des Kärntner Energieversorgers Kelag dazu nach Salzburg eingeladen.

"Mir ist es wichtig, dass wir fortschrittliche Technologien überall anwenden. Bundeslandgrenzen dürfen keine Barrieren für den Fortschritt sein. Es gibt keinen Grund, warum eine Technik, die in Salzburg schon seit rund zehn Jahren funktioniert, in Kärnten nicht funktionieren soll", sagte Landesrat Sepp Eisl.

Die Salzburg AG betreibt das 14 Kilometer lange 110-kV-Erdkabel zwischen Seekirchen am Wallersee und dem Umspannwerk Hof seit der Jahrtausendwende. Für die Kabelvariante sprach vor allem eine raschere Umsetzung. "Die Kosten waren rund 1,5 Mal höher als bei einer Hochspannungsleitung. Mit dieser Leitung werden vor allem die Gemeinden Thalgau, Hof, Faistenau, Fuschl, St. Gilgen und Strobl am Wolfgangsee mit elektrischer Energie versorgt. Die Salzburg AG gehört in diesem Bereich zu den Vorreitern. Zum Errichtungszeitpunkt handelte es sich um die längste 110-kV-Erdkabelstrecke außerhalb von Zentralräumen in Österreich", sagte Dipl.-Ing. Thomas Rieder von der Salzburg Netz GmbH.

Am Ende des Besuchstages präsentierte noch das Salzburger Unternehmen IFK ihre Einpflugtechnik für derartige Stromkabel bzw. andere Versorgungsleitungen. Weitere Informationen dazu finden sich auf www.ifk.at im Internet. p249-13 

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