Nominierungen für den Rauriser Literaturpreis 2012 stehen fest

Brenner: Sieben Prosa-Erstveröffentlichungen in der Endauswahl für Salzburgs renommiertesten Literaturpreis

Salzburger Landeskorrespondenz, 01.12.2011
 

(LK)  Sieben deutschsprachige Prosa-Erstveröffentlichungen stehen auch heuer wieder auf der so genannten "shortlist" für den Rauriser Literaturpreis 2012. Das gab Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner heute, Donnerstag, 1. Dezember, bekannt. In diesem Jahr hat sich die unabhängige Jury aus den drei deutschsprachigen Ländern entschieden, folgende Prosa-Erstveröffentlichungen (in alphabetischer Reihenfolge) auf diese so genannte "shortlist" zu nehmen und für die Endauswahl zu diskutieren:

  • Maja Haderlap: "Engel des Vergessens"; Verlag: Wallstein, Göttingen;
  • Peggy Mädler: "Legende vom Glück des Menschen"; Verlag: Galiani, Berlin;
  • Martin Mandler: "23 Tage", Verlag: Luftschacht, Wien;
  • Ursula Timea Rossel: "Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz"; Verlag: bilgerverlag, Zürich;
  • Eugen Ruge: "In Zeiten des abnehmenden Lichts"; Verlag: Rowohlt, Reinbek;
  • Christoph Schwyzer: "Wenzel"; Verlag: Martin Wallimann, Alpnach;
  • Jens Steiner: "Hasenleben", Verlag: Dörlemann, Zürich.

Rauriser Literaturpreis wird seit 1972 vergeben

Seit 1972 vergibt das Land Salzburg den Rauriser Literaturpreis für die beste Prosa-Erstveröffentlichung in deutscher Sprache. Im Jahr 2012 ist der Preis mit 8.000 Euro dotiert und wird bei der Eröffnung der Rauriser Literaturtage überreicht werden.

"Dieser Preis war und ist für viele Autorinnen und Autoren ein erstes und besonderes wichtiges Sprungbrett in die literarische Öffentlichkeit. Zahlreiche Preisträgerinnen und Preisträger haben anschließend eine große Karriere gemacht, unter anderem auch die Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller. Sie wurde 1985 in Rauris ausgezeichnet. Wir dürfen gespannt sein, für wen sich die Jury letztendlich entscheidet. Jenen sieben Autorinnen und Autoren, die es diesmal in die Endauswahl geschafft haben, darf man schon jetzt gratulieren", so Brenner abschließend. p271-112