Sicherheit für Salzburgs Kleinstbetriebe

Haslauer: Salzburger Wachstumsfonds fördert Errichtung von Alarmanlagen in Kleinstbetrieben

Salzburger Landeskorrespondenz, 14.02.2013
 

(LK)  Der Wachstumsfonds des Landes unterstützt Salzburgs Kleinstbetriebe bei der Anschaffung und dem Einbau neuer Alarm- und Videoüberwachungsanlagen. "Die Zahl der Einbrüche in Betrieben ist in Salzburg doppelt so hoch wie jene in Wohnungen und Privathäuser. Während für große Unternehmen und internationale Handelsketten die Anschaffung einer Alarmanlage oft keine große finanzielle Hürde darstellt, sind Kosten von 1.500 bis 4.000 Euro für so manchen kleineren Betrieb oft schwer zu verkraften. Hier wollen wir mit der Förderungsaktion 'Sicherheit für Salzburger Kleinstbetriebe' gezielt ansetzen und Investitionskosten mit 30 Prozent oder maximal 1.000 Euro unterstützen", betonte Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer, heute, Donnerstag, 14. Februar.

Im Jahr 2012 wurden 69 Förderungsfälle in der Schwerpunktförderaktion "Sicherheit für Salzburger Kleinstbetriebe" genehmigt. Die förderbaren Projektkosten belaufen sich auf rund 193.000 Euro. Im Durchschnitt wurde den Förderungswerbern ein Förderungszuschuss in der Höhe von 840 Euro zugesagt. Die nachfragestärksten Bezirke waren Salzburg-Stadt und Salzburg-Umgebung.

Folgende sicherheitstechnische Investitionen in Betriebsstätten können gefördert werden:

- elektronischer Schutz: neue Alarmanlagen nach Richtlinien des VSÖ (Verband der Sicherheitsnehmer) oder der VdS (Vertrauen durch Sicherheit) bzw. nach EN (Europäische Norm) 50130 oder 50131;

- neue Anlagen zur Videoüberwachung entsprechend dem Stand der Technik (nur in Verbindung mit Alarmanlagen gemäß den oben angeführten technischen Standards).

Die fachgerechte Installation der Alarm- und Videoüberwachungsanlagen ist durch die Vorlage der Rechnung(en) eines gewerberechtlich befugten Unternehmers sowie die Bestätigung der Einhaltung der vorangeführten Richtlinien oder der EN bzw. des aktuellen Standes der Technik durch den gewerberechtlich befugten Unternehmer nachzuweisen. Bei der Installation von Videoüberwachungsanlagen sind außerdem datenschutzrechtliche bzw. arbeitsrechtliche Bestimmungen einzuhalten.

"Salzburgs Betriebe sollen damit nicht nur vor materiellem Schaden bewahrt werden, sondern es soll vor allem auch dazu beigetragen werden, die persönliche Sicherheit der Unternehmerinnen und Unternehmer sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern", so Haslauer.

Aus dem Salzburger Wachstumsfonds werden wichtige Vorhaben für Salzburgs Wirtschaft unterstützt. Maßgebliche Förderaktionen sind das "Wachstumsprogramm für Kleinstbetriebe", die Förderung der Unternehmenskooperationen und -netzwerke sowie von Internationalisierungen, die "Betriebliche Gesundheitsförderung" und das Förderprogramm "Sicherheit für Kleinstbetriebe".

Informationen dazu sind auch im Folder www.salzburg.gv.at/folder-sicherheit.pdf zu finden. r36-11