Krankenhaus Tamsweg eng an SALK anbinden

Stöckl: Standort des Krankenhauses wird dadurch abgesichert, die medizinische Grundversorgung in der Region gewährleistet

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.05.2014
 

(LK)  "Dem Ziel, das Krankenhaus Tamsweg langfristig abzusichern, sind wir jetzt einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Nach vielen intensiven und kooperativen Gesprächen mit allen Beteiligten habe ich nunmehr den Projektauftrag gegeben, der eine enge Anbindung des Krankenhauses Tamsweg an die SALK vorsieht. Damit kann die für die Bevölkerung so wichtige medizinische Grundversorgung in der Region gewährleistet werden." Das teilte heute, Mittwoch, 7. Mai, Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Dr. Christian Stöckl mit. "Neben positiven wirtschaftlichen Auswirkungen erwarte ich mir auch eine Verbesserung der Personalsituation im Krankenhaus Tamsweg, insbesondere im ärztlichen Bereich", so Stöckl.

Offizieller Projektstart ist am kommenden Freitag, 9. Mai. Da werden der Geschäftsführer der SALK, Dozent Dr. Paul Sungler, und Mitglieder der kollegialen Führung des Landeskrankenhauses das Krankenhaus Tamsweg besuchen. In der Folge findet eine Ist-Analyse der bestehenden Strukturen beider Häuser statt.

"Ich erwarte mir durch die sehr enge Kooperation der beiden Spitäler in jedem Fall eine langfristige Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung im Lungau. Diese wird aus den Abteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Unfallchirurgie und Gynäkologie und den für diese Abteilungen notwendigen Strukturen bestehen. Außerdem muss der Erhalt des Notarztsystems gewährleistet werden. Ein wesentlicher Vorteil der engen Anbindung des Krankenhauses Tamsweg an die SALK wird sein, dass die Ärztinnen und Ärzte zwischen den beiden Spitälern rotieren können, wodurch dem Problem des Ärztemangels, das besonders die peripheren Krankenhäuser betrifft, Rechnung entgegengewirkt wird", betonte der Gesundheitsreferent.

"Die erfolgreiche Realisierung des Projekts ist wesentlich auf das Engagement vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl der SALK als auch des Krankenhauses Tamsweg angewiesen. Deshalb habe ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das Vorhaben informiert und werde sie auch regelmäßig über den Stand des Projektes sowie über wichtige Entscheidungen informieren", so Stöckl abschließend. s97-114