Unterstützung des Landes für Mitarbeiter von Maco

Haslauer: Einrichtung einer Arbeitsstiftung wird geprüft, und Kontakt mit Firmenleitung wurde hergestellt

Salzburger Landeskorrespondenz, 27.04.2015
 

(LK)  In einem Gespräch mit der Geschäftsleitung informierte sich Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer heute, Montag, 27. April, umgehend über die Situation bei der Firma Maco. Das Salzburger Familienunternehmen hat angekündigt, aufgrund der zunehmenden Konkurrenz aus Billiglohnländern und großer Einbußen auf bisher wichtigen Beschläge-Märkten an den Standorten in Österreich bis zu 170 Beschäftigte abbauen zu müssen. Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konkret in Salzburg und Mauterndorf betroffen sein werden, kann im Moment noch nicht gesagt werden.

"Die Einrichtung einer Arbeitsstiftung ist für die von einer Kündigung betroffenen Maco-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter jederzeit möglich. Die notwendigen Gelder im Landesbudget sind vorhanden. Im konkreten Fall von Maco ist allerdings zuerst abzuwarten, bis die Kündigungen tatsächlich ausgesprochen werden und welche Maßnahmen in einem allfälligen Sozialplan zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat getroffen werden. Zudem ist in derartigen Fällen in der Regel davon auszugehen, dass ein Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits vor Ablauf der Kündigungsfrist eine neue Beschäftigung finden wird“, so Landeshauptmann Haslauer.

"Der Salzburger Familienbetrieb Maco hat im Jänner 2010 zusätzlich zu dem Standort in der Stadt Salzburg ein Werk in Mauterndorf eröffnet und zählt mit einer Exportquote von mehr als 95 Prozent der jährlich erzeugten, mehr als 20 Millionen Tür- und Fensterbeschläge sowie innovativer Sicherheitsprodukte zu den auf internationalen Märkten am intensivsten verankerten Leitbetrieben der Salzburger Industrie. Diesem Betrieb fühlen wir uns auch in dieser schwierigen Situation verpflichtet", betonte Haslauer. t91-30f

Weitere Informationen: Mag. Thomas Kerschbaum, Büro Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Tel.: 0662/8042-2332, Mobil: 0664/1020564, E-Mail: thomas.kerschbaum@salzburg.gv.at.