Aktuelle Salzburger Gemeindeporträts im Internet verfügbar

Im Land Salzburg leben derzeit 538.575 Personen

Salzburger Landeskorrespondenz, 17.06.2015
 

(LK)  Die Gemeindeporträts im Internet präsentieren wichtige Eckdaten der Salzburger Gemeinden in tabellarischer und grafischer Form. Diese Porträts sind ab heute, Mittwoch, 17. Juni, aktualisiert auf der Landes-Webseite zu finden. Die von der Landesstatistik Salzburg unter der Leitung von Dr. Gernot Filipp erstellten Informationen enthalten Daten und Fakten über die 119 Salzburger Gemeinden, die Übersichten für die Bezirke und das Land sowie eine aktuelle Bevölkerungsstatistik.

Zu Jahresbeginn 2015 lebten im Land Salzburg 538.575 Personen und damit 4.305 Personen beziehungsweise 0,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Am stärksten zugenommen hat die Bevölkerung in der Stadt Salzburg (plus 1.789 Personen beziehungsweise plus 1,2 Prozent), im Tennengau (plus 558 Personen beziehungsweise plus 1,0 Prozent) und im Flachgau (plus 1.138 Personen beziehungsweise plus 0,8 Prozent), während es in den übrigen drei Bezirken nur einen leichten Zuwachs (Pinzgau: plus 552 Personen beziehungsweise plus 0,6 Prozent; Pongau: plus 260 Personen beziehungsweise plus 0,3 Prozent) oder wie im Lungau (plus acht Personen beziehungsweise plus 0,0 Prozent) eine Stagnation der Bevölkerung gegeben hat. Im Jahr 2014 haben von den 119 Gemeinden des Landes Salzburg 84 ihre Bevölkerungszahl vergrößert, in 35 Gemeinden ist sie zurückgegangen.

Neben der Bevölkerung werden in den Gemeindeporträts eine Reihe anderer Eckdaten der Salzburger Gemeinden wie Bildung und Erwerbstätigkeit, Steueraufkommen, Nächtigungszahlen sowie die Ergebnisse der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014 dargestellt. Auch auf die Verteilung der höchsten abgeschlossenen Schulbildung wird näher eingegangen.

Von den in Salzburg im Erwerbsalter lebenden 15- bis 64-jährigen Personen verfügen auf Landesebene knapp über ein Fünftel über maximal einen Pflichtschulabschluss und etwas mehr als ein Drittel über einen Lehrabschluss. Der Anteil der Personen mit berufsbildender mittlerer Schule, Matura beziehungsweise universitärer Ausbildung liegt landesweit bei jeweils knapp unter 15 Prozent.

Bei der Unterscheidung nach Bezirken zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen der Stadt Salzburg und den Landbezirken, die beim sekundären (Lehre, berufsbildende mittlere Schule, Matura) und tertiären Bildungsabschluss (Hochschule, Universität) am auffälligsten sind. Während in der Stadt Salzburg nur knapp mehr als die Hälfte der Personen über einen sekundären Bildungsabschluss verfügt, sind es in den Landbezirken zwischen 66,0 (Tennengau) und 70,0 Prozent (Lungau). Umgekehrt verhält es sich bei den Personen mit tertiärer Ausbildung: Hier ist der Anteil in der Stadt Salzburg mit 20,6 Prozent deutlich höher als in den Landbezirken mit 7,9 (Pinzgau) bis 13,1 Prozent (Flachgau).

Der hohe Bildungsstand der 15- bis 64-Jährigen kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass in allen 119 Salzburger Gemeinden jeweils mehr als zwei Drittel und in 54 Gemeinden sogar mindestens 80 Prozent eine über die Pflichtschule hinausgehende Ausbildung absolviert haben. Die drei Gemeinden mit dem höchsten Anteil von 15- bis 64-Jährigen mit sekundärer Ausbildung sind Thomatal mit 78,7, Kleinarl mit 76,8 und Forstau mit 76,8 Prozent. In Elsbethen und Anif ist der Anteil der Personen mit tertiärer Ausbildung mit 23,1 beziehungsweise 23,0 Prozent noch höher als in der Stadt Salzburg mit 20,6 Prozent. Da 41 der 62 Gemeinden, in denen mehr als 70 Prozent eine sekundäre Ausbildung absolviert haben, in den Gebirgsregionen liegen, zeigt sich, dass in den südlichen Gemeinden der Anteil der Personen mit sekundärer Ausbildung tendenziell höher ist als in den Gemeinden nördlich des Pass Lueg. Von den 40 Gemeinden, in denen mehr als zehn Prozent der 15- bis 64-Jährigen eine tertiäre Ausbildung absolviert haben, liegen hingegen 34 im nördlichen und nur sechs im südlichen Landesteil. t136-70