Vorreiter bei moderner Kur und Rehabilitation

Haslauer bei Studienpräsentation und Vorstellung des erweiterten Schloss- und Kurhotels Strobl neu

Salzburger Landeskorrespondenz, 25.08.2015
 

(LK)  Auf Einladung von Univ.-Prof. Dr. Günther Wiesinger, dem medizinisch-wissenschaftlichen Leiter des Schloss- und Kurhotels Strobl am Wolfgangsee, präsentierte heute, Dienstag, 25. August, Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber, Gesundheitsökonom und Vizedekan an der Fakultät für Gesundheit und Medizin an der Donau-Universität Krems, im Schloss- und Kurhotel Strobl neueste Ergebnisse und Erkenntnisse zu den volkswirtschaftlichen Effekten des Kurwesens in Österreich und vor allem in der Regionalwirtschaft.

"Im Strategieplan Tourismus 2020 des Landes Salzburg ist festgelegt, dass die touristische Produkt- und Angebotsgestaltung künftig besonders auf die Nachfrageentwicklungen im Bereich Gesundheit Bezug nehmen werde, um den 'Megatrend Gesundheit', der sowohl psychisches Wohlbefinden als auch aktive und präventive Vorsorge umfasst, Rechnung zu tragen. Das Projekt Alpenmoorbad von Prof. Dr. Wiesinger passt genau in diese Strategie", sagte Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, aus dessen Wirtschaftsressort das Projekt unterstützt wurde.

"Kur-Einrichtungen erzielen positive Effekte auf die Wirtschaft was die Beschäftigung – sprich Arbeitsplätze – und die Wertschöpfung in Form von Wirtschaftsleistung und Produktion in ganz Österreich als auch in den jeweiligen Regionen anbelangt. Kur und Rehabilitation leisten für Österreich inklusive Folge- und Kaufkrafteffekten einen Beitrag zur Erhaltung von knapp 8.000 Arbeitsplätzen", so Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber.

Beispielgebend ist das Schloss- und Kurhotel Strobl am Wolfgangsee, das seit den 1960er Jahren in Besitz der Familie Wiesinger geführt wird. Das mit 135 Betten im österreichischen Vergleich kleine Kurhotel ist als Familienbetrieb ein sehr persönlich geführtes Haus, das sich durch ständige Innovationskraft und visionäres Handeln als Vorreiter in der Branche positionieren konnte.

Das Schloss- und Kurhotel Strobl stellt seit jeher den Gast und seine Gesundheit in den Fokus und bietet seinen Gästen ein zeitgemäßes Therapieangebot, dass neben den klassischen medizinischen Therapien auch Vorsorge, Ernährung, Bewegung und psychologische Betreuung umfasst. Mit einer Erweiterung der räumlichen Kapazitäten durch einen stilvollen Zubau und neuen Therapieangeboten wurde das Haus heute neu präsentiert.

"Wir beschäftigen uns seit Jahren mit dem Thema 'Medizinische Kur Modern', um für unsere Gäste ein an die heutigen Bedürfnisse an einen Kuraufenthalt angepasstes Angebot zu schaffen. Vor zwei Jahren haben wir bereits ein zeitgemäßes Kur-Konzept für Strobl entwickelt, das wir heute, auch dank der Unterstützung des Landes Salzburg, nach einem umfangreichen Umbau mit neuen Räumlichkeiten und Angeboten vorstellen dürfen", so Univ.-Prof. Dr. Günther Wiesinger.

Durch die Investitionen der Jahre 2014 und 2015 wurden dadurch zusätzliche Einmaleffekte von über 8,2 Millionen Euro Wertschöpfung und 105 Vollzeitarbeitsplätze erzielt.

In Strobl werden im Therapiebereich die modernsten und wissenschaftlich anerkanntesten Methoden eingesetzt. In den Bereichen computergesteuertes medizinisches Ausdauer- und Krafttraining, Heilgymnastik, Ernährungsberatung und Psychologie werden neue Wege im Rahmen der Behandlung beschritten. Klassische Therapien wie Massage, Elektrotherapie, oder Moorpackungen sind weiterhin Bestandteil des therapeutischen Angebots. Der gesamte medizinische Bereich wurde einem Relaunch unterzogen und um sehr ansprechende Räumlichkeiten für die medizinische Trainingstherapie und Schulungen erweitert. Im Hoteltrakt wurden Küche, Speisesaal, Rezeption, Bar, Lounge, Café und Restaurant neu errichtet bzw. in bestehenden Bereichen völlig neu gestaltet.

Das Schloss- und Kurhotel Strobl erzielt durch das Unternehmen selbst und durch Folgeeffekte auf regionaler Ebene im Bundesland eine Wertschöpfung von 4,2 Millionen Euro, für das Österreich insgesamt rund 4,7 Millionen Euro jährlich. Die durch den Betrieb und durch Folgeeffekte geschaffene Beschäftigung beträgt für das Bundesland Salzburg 53 sowie für die gesamtösterreichische Wirtschaft 71 Jobs. t193-14