Hochtechnologie in der holzverarbeitenden Industrie

Haslauer besuchte Vorzeigebetrieb Kaindl in Lungötz

Salzburger Landeskorrespondenz, 22.09.2015
 

(LK) "Seit mehr als 100 Jahren beweist Kaindl, wie innovativ ein Traditionsunternehmen sein kann. Im Jahr 1897 als kleines Sägewerk gegründet, gelingt es dem Unternehmen kontinuierlich zu wachsen und sich auf dem Markt als einer der Weltmarktführer im Bereich Fußboden und Holzwerkstoffen zu etablieren. Die innovative Produktentwicklung, das Arbeiten mit modernen Technologien sowie motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bis heute Garant für den großen Erfolg", betonte kürzlich Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer bei einem Betriebsbesuch der Firma Kaindl in Lungötz.

An den beiden Kaindl-Standorten in Lungötz und Wals-Siezenheim arbeiten 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Firma erwirtschaftete 2013/2014 einen Umsatz von 427 Millionen Euro. Der Exportanteil betrug 94 Prozent. Kernmärkte sind Europa, Nordamerika, Südamerika, Taiwan und Japan.

Die Geschichte des Unternehmens begann 1897 mit der Gründung eines Sägewerkes in Lungötz, wonach sich das Unternehmen schon sehr früh zu einem anerkannten Holz-Fachbetrieb entwickelte.1959 erfolgte die Gründung des Betriebes in Wals-Siezenheim: Als einer der ersten Erzeuger produzierte Kaindl 1962 die erste Spanplatte. Nachdem 1989 ein Großbrand fast vollständig die Produktionsanlagen in Wals-Siezenheim vernichtet hatte, wurde der Standort mit einer Investitionssumme von insgesamt 150 Millionen Euro wieder aufgebaut und modernisiert. 1989 begann der Betrieb mit der Laminatfußboden-Produktion. Innerhalb von zehn Jahren wurde Kaindl zu einem der Weltmarktführer. Seither gelingt es Kaindl immer wieder, mit seinen Hochtechnologie-Anlagen neue Standards in der holzverarbeitenden Industrie zu setzen. t219-40a

Weitere Informationen: Mag. Thomas Kerschbaum, Büro Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Tel.: 0662/8042-2332, Mobil: 0664/1020564, E-Mail: thomas.kerschbaum@salzburg.gv.at.