Umfrage zum E-Government-Aktionsplan 2016 bis 2020

Bis 22. Jänner Anregungen für Vorhaben zur Digitalen Wirtschaft einbringen

Salzburger Landeskorrespondenz, 14.01.2016
 

(LK)  Für heuer hat die Europäische Kommission in ihrem Arbeitsprogramm für 2016 zahlreiche Gesetzesvorhaben zur Vollendung des so genannte Digitalen Binnenmarktes angekündigt. Vor diesem Hintergrund führt die Kommission auch eine EU-weite Umfrage zu der Neuauflage eines E-Government-Aktionsplans für die kommenden Jahre bis 2020 durch. Darüber berichtet ein aktuelles Infosheet aus dem Verbindungsbüro Brüssel.

In ihrem Strategiepapier vom Mai 2015 hatte die Kommission dazu folgende Schritte angekündigt:

Die Unternehmensregister sollen bis 2017 verknüpft werden, eine Initiative mit den Mitgliedstaaten im Jahr 2016 für ein Pilotprojekt zur Anwendung des Grundsatzes der einmaligen Erfassung soll ergriffen werden, europäische und nationale Portale hin zu einem "zentralen digitalen Zugangstor" sollen erweitert und integriert werden, um so ein benutzerfreundliches Informationssystem für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu schaffen. Weiters soll der Übergang der Mitgliedstaaten zu einem vollständig elektronischen Auftragswesen und zu interoperablen elektronischen Signaturen beschleunigt werden.

Mit ihrem 28seitigen Fragebogen wendet sich die Europäische Kommission vor allem an Behörden und Ämter und Unternehmen sowie an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Gewünscht werden Anregungen für Vorhaben im Bereich der Digitalen Wirtschaft für die Vollendung eines gemeinsamen Digitalen Binnenmarktes für die EU. Außerdem sind alle Befragten eingeladen, den Stand der derzeitigen Maßnahmen in diesem Bereich zu beurteilen und Kritik und Lob anzubringen.

Die Anregungen will die Europäische Kommission bei der Erarbeitung ihrer nächsten Gesetzesvorschläge im Bereich der Digitalen Agenda berücksichtigen, die sie für das zweite Quartal 2016 ankündigt.

Die Einreichfrist endet am 22. Jänner 2016. Für die Umfrage steht ein Online-Fragebogen bereit. Weiterführende Informationen gibt es auf der Website der Europäischen Kommission.

Die Infosheets erscheinen anlassbezogen und werden an die Abonnentinnen und Abonnenten des Extrablatts aus Brüssel versendet. Das Extrablatt kann heruntergeladen oder kostenlos per E-Mail an bruessel@salzburg.gv.at abonniert werden. 160114_61 (sm/ram)

Weitere Informationen: Mag. Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: 0662/8042-2365, Redaktionshandy: 0664/3943735.