Ausschreibung für freie Kulturszene bis 12. Februar verlängert

"An Grenzen gehen" und "Salzburg Utopien" als Themen für Projekteinreicher

Salzburger Landeskorrespondenz, 18.1.2016
 

(LK)  Die Kulturförderung des Landes Salzburg und die Salzburg 20.16 GmbH haben gemeinsam zur Ausschreibung für die freie Kulturszene eingeladen: Das Kulturförderprogramm "Wahre Landschaft" steht 2016 unter dem Motto "An Grenzen gehen" und Salzburg 20.16 hat angeregt, "Salzburg Utopien" zu entwickeln. Die Ausschreibungsfrist wurde nun auf vielfachen Wunsch bis 12. Februar 2016 verlängert.

Für Projekte aus der freien Kulturszene zum Jubiläumsjahr 2016 stellt das Land Salzburg durch diese gemeinsame Ausschreibung 200.000 Euro zur Verfügung. Je 100.000 Euro werden für Projekte über den Schwerpunkt "Salzburg Utopie" von Salzburg 20.16 und über das Kulturförderprogramm "Wahre Landschaft" unter dem Motto "an Grenzen gehen" vergeben.

Die Ausschreibung richtet sich an Kulturinitiativen und Kultureinrichtungen sowie an Künstlerinnen und Künstler im Bundesland Salzburg. Gefördert werden Projekte, die einen transdisziplinären Ansatz verfolgen, innovative Formen der Kunstvermittlung beinhalten und neue Räume für die Kunst erschließen.

Wahre Landschaft: "An Grenzen gehen"

Die Überwindung von Grenzen, seien sie territorialer, gesellschaftlicher oder persönlicher Natur, ist die Voraussetzung für Veränderung, oft die Chance auf ein besseres Leben oder aktuell: Überleben. Im Kontext der aktuellen Flüchtlingssituation lädt das Programm "Wahre Landschaft" unter dem Motto "An Grenzen gehen" dazu ein, Projekte einzureichen, die Grenzen aufzeigen, Grenzen ausloten und Grenzen überwinden lassen.

Salzburg 20.16: "Salzburg Utopie"

Der thematische Förderschwerpunkt von Salzburg 20.16 mit dem Titel "Salzburg Utopie" regt Kunstschaffende dazu an, sich in ihren Projekten mit der Utopie als Instrument zur Auslotung von möglichen und unmöglichen Kultur-, Politik- und Gesellschaftsszenarien in einem Land Salzburg der Zukunft auseinanderzusetzen. Der freie Gedanke und die zügellose Vision sollen aufzeigen, welche Potenziale im Fortschritt schlummern, aber auch welche Abgründe sich vor dem Glauben an den unendlichen Wohlstand auftun könnten.

Projekte müssen 2016 begonnen werden

Die Auswahl der Projekte übernimmt eine unabhängige Jury. Der Start der Projekte muss 2016 erfolgen. Das Projekt muss spätestens im ersten Quartal 2017 abgeschlossen sein. Informationen zur Einreichung, wie Einreichbogen mit Auswahl des Themas, Projektbeschreibung, detaillierter Kosten- und Finanzierungsplan und Information zum Projektträger, befinden sich unter www.salzburg.gv.at/kultur und www.salzburg2016.at. 160118_21 (kg/sab)

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