Vorschläge für NEET-Jugendliche im Pongau und Pinzgau gesucht

Europäischer Sozialfonds ruft Projektträger in Salzburg zur Einreichung von Vorschlägen auf

Salzburger Landeskorrespondenz, 15.02.2016
 

(LK)  Das Land Salzburg sucht als zwischengeschaltete Stelle des Europäischen Sozialfonds interessierte Projektträgerinnen und -träger zur Durchführung eines Projekts zur Beschäftigung von "NEET-Jugendlichen" (Jugendliche und junge Erwachsene, die keine Schule besuchen, keiner Arbeit nachgehen und sich nicht in beruflicher Fortbildung befinden) im Pongau und Pinzgau als Andockbasis für die Vermittlung von weiterführenden Hilfen. Darüber berichtet ein aktuelles Infosheet aus dem Salzburger EU-Verbindungsbüro Brüssel.

Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren, die nach der Schulpflicht keine weitere Ausbildung absolvieren und auch keiner Beschäftigung nachgehen und daher eine ungünstige Perspektive haben, bilden eine besondere Zielgruppe der Salzburger Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Mit fast 6.600 Kontakten im Jahr 2014 ist es über Streetwork bzw. aufsuchende Sozialarbeit im Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe im Pongau und Pinzgau gelungen, diese Jugendlichen zu erreichen, mehr als 300 Beratungen und Begleitungen durchzuführen und unterstützende Maßnahmen zu initiieren.

Geplante Zielgruppe des aktuellen Aufrufs zur Einreichung von Vorschlägen sind benachteiligte, beeinträchtigte oder behinderte Jugendliche, die weder in Ausbildung oder Beschäftigung sind. In Orientierung an dem bereits seit mehreren Jahren in Salzburg Stadt durchgeführten Projekt "easy" soll auch im Pongau und Pinzgau Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden, selber Geld zu verdienen.

Die Finanzierung erfolgt über eine Restkostenpauschale mit einem Gesamtvolumen bis zu 400.000  Euro für bis zu drei Jahre. Die Einreichfrist für den Aufruf (Call) endet am 29. Februar 2016, weiterführende Informationen sowie Antragsunterlagen finden sich auf der ESF-Website.

Die Infosheets erscheinen anlassbezogen und werden an die Abonnentinnen und Abonnenten des Extrablatts aus Brüssel versendet. Das Extrablatt kann heruntergeladen oder kostenlos per E-Mail an bruessel@salzburg.gv.at abonniert werden. 160215_62 (sm/jus)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: 0662/8042-2365, Redaktionshandy: 0664/3943735.