Start-ups: EU-Kommission holt Verbesserungsvorschläge ein

Aktuelles Infosheet aus dem Salzburger EU-Verbindungsbüro Brüssel erschienen

Salzburger Landeskorrespondenz, 05.04.2016
 

(LK)  Die Europäische Kommission hat kürzlich eine EU-weite Konsultation lanciert, mit der sie Ideen zur Verbesserung des Umfelds für Jungunternehmen (Start-ups) in der EU einholt.

Darüber berichtet ein aktuelles Infosheet aus dem Salzburger EU-Verbindungsbüro Brüssel. Die Kommission hofft insbesondere auf Beiträge und Anregungen der öffentlichen Hand, von Behörden und Ämtern sowie von Wirtschaftsverbänden, Jungunternehmerinnen und -unternehmern und Personen, die ihre Selbstständigkeit planen. Weiters ist die Kommission an Beiträgen aus Wissenschaft und Forschung sowie von relevanten Interessenträgerinnen und -trägern und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern interessiert.

Der Fragebogen befasst sich mit den drei Aufbauphasen von neuen Unternehmen:

  • "Stand-up", die Vorbereitungsphase, in der die Entscheidung für die Selbstständigkeit fällt,
  • "Start-up", die Gründungsphase, in der Finanzmittel und andere Ressourcen für die Unternehmensgründung mobilisiert werden, und
  • "Scale-up", die Expansionsphase, in der Jungunternehmen ihren Marktanteil ausbauen oder Innovationsvorhaben planen und umsetzen;

darüber hinaus ist die Kommission an Anregungen zur

  • "Exit-Phase", in der Investitionen möglicherweise zurückgezogen werden oder aber eine Fusion angestrebt wird, interessiert.

Der Fragebogen steht derzeit nur auf Englisch zur Verfügung, an einer Übersetzung wird gearbeitet. Antworten können jedoch auch im englischsprachigen Fragebogen auf Deutsch eingegeben werden. Die Einreichfrist endet am 30. Juni 2016.

Weiterführende Informationen zur Konsultation können auf der Website der Europäischen Kommission abgerufen werden.

Die Infosheets erscheinen anlassbezogen und werden an die Abonnentinnen und Abonnenten des Extrablatts aus Brüssel versendet. Das Extrablatt kann heruntergeladen oder kostenlos per E-Mail an bruessel@salzburg.gv.at abonniert werden. 160405_30 (jus/ram/sab)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: 0662/8042-2365, Redaktionshandy: 0664/3943735.