Initiativen für digitalen Binnenmarkt werden unterstützt

Neues Infosheet des Salzburger EU-Verbindungsbüros Brüssel: Maßnahmen für Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung

Salzburger Landeskorrespondenz, 25.04.2016
 

(LK)  Ein Maßnahmenpaket, mit dem nationale Initiativen für die Digitalisierung der heimischen Wirtschaft unterstützt und miteinander verknüpft werden, schlug kürzlich die Europäische Kommission vor. Dem Vorschlag vorausgegangen war eine EU-weite Konsultation aller Betroffenen zum Breitbandausbau. Darüber berichtet ein aktuelles Infosheet des Salzburger EU-Verbindungsbüros in Brüssel heute, Montag, 25. April.

Mit ihrem Vorschlag strebt die Europäische Kommission die Förderung der Digitalisierung von Unternehmen aus allen Branchen an. Gestützt auf strategische Partnerschaften und Netze sollen neue Investitionsanreize möglich werden. Konkrete Maßnahmen betreffen die Beschleunigung der Entwicklung gemeinsamer Standards für 5G-Kommunikationsnetze (Nachfolgegeneration von LTE 4G), die Modernisierung öffentlicher Dienste und den virtuellen Austausch von Forschungsdaten in großem Maßstab für Europas 1,7 Millionen Forscherinnen und Forscher und 70 Millionen Fachkräfte in Wissenschaft und Technologie. Letzteres soll mit Hilfe der Einrichtung einer Europäischen Cloud ermöglicht werden.

Einige Mitgliedstaaten haben, ähnlich wie Österreich, bereits Strategien gestartet, mit denen eine Digitalisierung der Wirtschaft unterstützt wird. Um eine Fragmentierung der Märkte zu vermeiden und um von den Vorteilen der digitalen Entwicklungen am gemeinsamen Binnenmarkt profitieren zu können, schlägt die Europäische Kommission nun ein umfassendes Konzept auf europäischer Ebene vor. Dieses Konzept soll die Koordinierung nationaler und regionaler Initiativen zur Digitalisierung der Wirtschaft unterstützen. Zugleich wird EU-weit ein ständiger Dialog mit allen Beteiligten angestrebt. Schließlich sollen Investitionen in öffentlich-private Partnerschaften stärker gefördert und die Möglichkeiten, die der EU-Investitionsplan und die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds bieten, verstärkt genutzt werden.

Die Infosheets erscheinen anlassbezogen und werden an die Abonnentinnen und Abonnenten des Extrablatts aus Brüssel versendet. Das Extrablatt kann heruntergeladen oder kostenlos per E-Mail an bruessel@salzburg.gv.at abonniert werden. 160425_51 (grs/jus)

 

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: 0662/8042-2365, Redaktionshandy: 0664/3943735.