EU fördert Projekte zur Prävention von "Working Poor"

Aktuelles Infosheet erschienen: Einreichfrist endet am 13. Juni

Salzburger Landeskorrespondenz, 31.05.2016
 

(LK)  Das Land Salzburg lädt interessierte Förderwerberinnen und Förderwerber ein, Anträge zur Durchführung eines Projekts zur Anerkennung non-formal erworbener Kompetenzen mit Lehrabschluss einzureichen. Darüber berichtet ein aktuelles Infosheet aus dem Salzburger EU-Verbindungsbüro in Brüssel.

Die Projekte dienen der Prävention von "Working Poor" zur Information und Unterstützung formal gering qualifizierter Erwerbstätiger bei berufsbezogener Weiterbildung. Die Maßnahmen sollen sich an geringqualifizierte Beschäftigte im Land Salzburg wenden und einen Fokus auf Frauen, auf Personen mit Migrationshintergrund sowie auf Personen, bei denen eine Anerkennung beziehungsweise Qualifizierung als Prävention gegen ein erhöhtes Arbeitslosigkeitsrisiko etc. zweckmäßig ist, legen. Um der Abwärtsspirale (keine Berufsausbildung, begrenzte Aufstiegschance, höheres Arbeitslosigkeitsrisiko) entgegenzuwirken, soll auf eine formale Höherqualifizierung hingearbeitet werden.

Förderfähige Vorhaben sind zum Beispiel die Entwicklung und Umsetzung von Beratungs-, Betreuungs- und Coaching-Angeboten sowie von Qualifizierungsangeboten oder die Vernetzungsarbeit für den informellen Zugang und die Weiterleitung von "Working Poor" zu den Unterstützungsangeboten über Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Der Aufruf ist mit einem Budget von 300.000 Euro für Vorhaben von 1. September 2016 bis 31. August 2019 und – bei positiver Evaluierung, vorhandenem Budget oder gleichgelagerter Prioritätensetzung – von zusätzlich 200.000 Euro für Vorhaben von 1. September 2019 bis 31. August 2021 ausgestattet. Die Einreichfrist endet am 13. Juni 2016. Die Einreichung erfolgt online. Informationen können auf der Website des Europäischen Sozialfonds ESF und auf den Europa-Seiten des Landes abgerufen werden.

Die Infosheets erscheinen anlassbezogen und werden an die Abonnentinnen und Abonnenten des Extrablatts aus Brüssel versendet. Das Extrablatt kann heruntergeladen oder kostenlos per E-Mail an bruessel@salzburg.gv.at abonniert werden. 160531_10 (ram/grs)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.