Der Salzburger Weg der Integration

Haslauer und Berthold: Umfassende Maßnahmenpakte zur Integration von Asylberechtigten in Gesellschaft und Arbeitsmarkt

Salzburger Landeskorrespondenz, 09.06.2016
 

(LK)  Der Salzburger Aktionsplan zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen wurde Mitte Oktober 2015 auf Initiative von Landeshauptmann Wilfried Haslauer ins Leben gerufen. Damit werden die bisherigen Maßnahmen aus den Ressorts von Integrationslandesrätin Martina Berthold ergänzt. Neben den Sozialpartnern Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer sind die Industriellenvereinigung Salzburg, das Arbeitsmarktservice Salzburg, die Caritas Salzburg, der Österreichische Integrationsfonds ÖIF, die Diakonie Salzburg, die Universität Salzburg, Rettet das Kind sowie die Abteilung Soziales, die Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft  sowie die Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Gemeinden des Landes beteiligt. Nach rund sechsmonatiger Arbeit in drei Arbeitsgruppen wurde heute Donnerstag, 9. Juni, von Landeshauptmann Haslauer, Landesrätin Berthold und Vertretern der Aktionsplan-Partner ein konkretes Maßnahmenpaket präsentiert. Dieses umfasst die Schwerpunkte Qualifikations-Screening, Spracherwerb, drei Qualifizierungsmaßnahmen für junge Flüchtlinge sowie Freiwilligenarbeit. Zudem hat die Salzburger Landesregierung eine Integrationscharta erarbeitet, die heute ebenfalls bei dem Informationsgespräch präsentiert wurde.

Grundsätze und Ziele

Salzburg setzt bei der Integration auf klare Vereinbarungen und auf einen partnerschaftlichen Umgang auf Augenhöhe. Nach einer positiven Asylentscheidung wird mit den betreffenden Menschen eine "Charta und Vereinbarung der Integrationspartnerschaft" abgeschlossen. Diese informiert über die Grundrechte und Gesetze in Österreich, alle Rechte und Pflichten. Darüber hinaus erhalten die Asylberechtigten ein umfassendes Informationspaket zu weiteren Sprach- und Integrationsangeboten, den Bestimmungen der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (inkl. Sanktionsmöglichkeiten), den Einstieg in den Arbeitsmarkt sowie allen Beratungseinrichtungen für Frauen und Familien.

Haslauer: Integration ist eine Schlüsselfrage für die Zukunft

"Die Frage der Integration jener Menschen, die bei uns Asyl bekommen und bleiben dürfen, ist eine Schlüsselfrage für die Zukunft. Nur Menschen, die in Beschäftigung sind, können langfristig für sich selber sorgen und einen Beitrag zur Allgemeinheit leisten. Investitionen in die nachhaltige Integration von Asylberechtigten in den Arbeitsmarkt sind daher die beste Vorsorge, vor allem bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen", sagte Landeshauptmann Haslauer.

Berthold: Charta als wichtige Zwischenstation auf dem Integrationsweg

"Mit einer positiven Asylentscheidung können die Menschen bei uns neu beginnen. Die Charta der Integrationspartnerschaft ist eine wichtige Zwischenstation auf dem Integrationsweg. Soziale Sicherheit, Meinungs- sowie Religionsfreiheit und Gleichstellung von Frauen und Männern sind zentrale Grundlagen unserer Gesellschaft. Für das Zusammenleben in den Gemeinden und Städten ist es wichtig, dass unsere neuen Nachbarinnen und Nachbarn über unser verfassungsrechtliche Basis informiert werden und diese eingehalten wird", so Landesrätin Berthold.

Pammer: "Berufslehrgang für Flüchtlinge" startet im Juli

"Für die Wirtschaft ist eine möglichst zügige und an der Qualifikation orientierte Eingliederung insbesondere junger Flüchtlinge in die Berufswelt der beste Integrationsansatz", stellte Manfred Pammer, Direktor-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Salzburg (WKS), fest. Gemeinsam mit dem BFI wird das WIFI nun den "Berufsvorbereitungslehrgang für Flüchtlinge" – "Vielfalt als Chance – 8 Berufsfelder stellen sich vor" - im Juli 2016 starten. "Wir bereiten dabei ganz konkret auf den Einstieg in die österreichische Berufswelt vor", ergänzte Pammer.

Schmidt: Bildungsmaßnahmen mit dem Arbeitsmarkt abstimmen

Für den Direktor der Arbeiterkammer Gerhard Schmidt war und ist es wichtig, dass Land, AMS, Sozialpartner, gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen (NGO) und den wichtigsten Bildungseinrichtungen des Landes an einem Strang ziehen. "Es geht darum, die Fähigkeiten der Asylwerber und Asylberechtigten zu erfassen und durch gezielte Bildungsmaßnahmen mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes in Einklang zu bringen. Mit dem nun vorliegenden gemeinsamen Weg wird es uns gelingen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Unser Ziel ist die bestmögliche Integration jener Menschen, die zu uns kommen und eine Aufenthaltsberechtigung erhalten. Dabei wird auch gewährleistet sein, auf Erfahrungen zu reagieren, und den Prozess weiter zu optimieren."

Qualifikations-Screening als Fundament für weitere Qualifizierung

Derzeit bestehen nur ungenügende Kenntnisse über das Ausbildungsniveau und die Berufs-Qualifikationen der Asylwerberenden. Aus diesem Grund wird mit Juli 2016 in Zusammenarbeit zwischen der Caritas Salzburg und dem Land Salzburg begonnen, von allen Asylwerberinnen und Asylwerbern in der Grundversorgung ab 18 Jahren ein Qualifikationsprofil zu erheben. Bis Jahresende werden von rund 4.500 Personen Sprachkenntnisse (Deutsch und Fremdsprachen), Schul-, Studien- und Berufsausbildungen, Berufserfahrungen und sonstige Qualifikationen erhoben, erfasst und ausgewertet. Demografische Daten sind bereits erfasst.

Das Screening wird nicht für statistische Zwecke durchgeführt. Ziel ist es vielmehr, eine bessere Bedarfseinschätzung und Planung von Integrations- und Qualifizierungsmaßnahmen (z.B. Alphabetisierungskurse, Deutschkurse, Pflichtschulabschlusskurse, etc.) machen zu können. Weiters sollen High Potentials und Personen identifiziert werden, die fähig und bereit sind, an einem intensiven berufsbezogenen Sprachkurs teilzunehmen und so bereits während des Asylverfahrens ein Sprachniveau von mindestens A2 erreichen.

Die Sprache als Schlüssel für Arbeitsmarktintegration

Die wichtigste Basis für die Integration und vor allem für den Einstieg in den Salzburger Arbeitsmarkt ist die Sprache. Hier besteht eindeutig ein großer Bedarf an Deutschkursen auf allen Sprachniveaus - am dringlichsten braucht es Alphabetisierungs- und A 1-Kurse. "Unser Ziel ist klar: Bis zum Sommer 2017 sollen alle in Salzburg lebenden Asylwerbenden und Asylberechtigten mindestens das erste Sprachlevel A1 erreichen. Damit ist eine gute Grundlage für die nächsten Schritte in die Selbstständigkeit geschaffen", betonte Landesrätin Berthold. Das Land Salzburg investiert im laufenden Jahr 2016 505.000 Euro in Sprachlernangebote für Jugendliche und Erwachsene. Vom Integrationsministerium stehen Salzburg bis Ende 2017 zusätzliche 617.000 Euro zur Verfügung, rund eine Million Euro steuert das Innenministerium bei. Mit den zusätzlichen Geldern werden landesweit 48 neue Deutschkurse für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte finanziert. Sprachkurse und Qualifizierungsangebote seien gesellschaftliche Investitionen, die sich langfristig bezahlt machen, so Berthold.

Neue Charta der Integrationspartnerschaft für anerkannte Flüchtlinge

Salzburg setzt bei Integration auf klare Vereinbarungen und  einen partnerschaftlichen Umgang auf Augenhöhe. Nach einer positiven Asylentscheidung wird mit den zu uns geflüchteten Menschen eine "Charta und Vereinbarung der Integrationspartnerschaft" abgeschlossen. Diese informiert über die Grundrechte und Gesetze in Österreich, alle Rechte und Pflichten. "Darüber hinaus erhalten die Asylberechtigten ein umfassendes Informationspaket zu weiteren Sprach- und Integrationsangeboten, den Bestimmungen der Bedarfsorientierten Mindestsicherung und Sanktionsmöglichkeiten, den Einstieg in den Arbeitsmarkt sowie allen Beratungseinrichtungen für Frauen und Familien", betonte Landesrätin Martina Berthold.

Mehr Qualifizierungsangebote für junge Flüchtlinge

Ziel ist es, alle jungen Flüchtlinge frühestmöglich dabei zu unterstützen, eine Schul- oder Berufsausbildung abzuschließen, um später einen Arbeitsplatz zu finden. Aus den Ressortbereichen von Landeshauptmann Haslauer werden drei Jugendprojekte finanziert. Insgesamt stehen so 82 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Über den Europäischen Sozialfonds wird das Pilotprojekt "Auf Linie 150" finanziert. Zwei weitere Projekte können aufgrund der positiveren Entwicklung auf dem Salzburger Arbeitsmarkt aus nicht benötigten Geldern für Arbeitsstiftungen realisiert werden. Konkret gefördert werden ein weiterer Berufsvorbereitungslehrgang und ein Pflichtschulabschlusskurs.

Pilotprojekt "Auf Linie 150"

Um jungen, minderjährigen Flüchtlingen eine Berufsausbildung zu ermöglichen und sie integrieren zu können wurde über den Europäischen Sozialfonds ein Pilotprojekt gestartet. Ziel ist eine Berufsausbildung in den für die Salzburger Wirtschaft wichtigen Bereichen Holz, Metall, Tourismus und Handel. Das gemeinsame Projekt "Auf Linie 150" von BFI (Berufsförderungsinstitut) und Rettet das Kind - St. Gilgen bietet ab Herbst 2016 38 Ausbildungsplätze für junge Flüchtlinge mit einer jeweils einjährigen Vorbereitung. Ziel ist, dass diese anschließend in eine betriebliche Lehr-Ausbildung bzw. in das zweite Berufsschuljahr einsteigen können.

Bei dem Projekt nehmen die Jugendlichen insgesamt durchschnittlich 34 Stunden pro Woche an einer fachspezifischen bzw. berufskundlichen Ausbildung in St. Gilgen (in Schulungsräumen und Werkstätten "Holz", "Metall" und "Küche") sowie in der Stadt Salzburg (Sam) für den Fachbereich "Einzelhandel" im Spar-Supermarkt von "Rettet das Kind" und parallel dazu an einer allgemeinbildenden Ausbildung (Berufsschulfächer, Arbeit und Ausbildung in Österreich, Rollenbilder, etc.) in der Stadt Salzburg am BFI teil. Das BFI ist begleitend auch für die sozialpädagogische Betreuung zuständig. Alternativ zu diesen Ausbildungsbereichen wird eine fachspezifische Ausbildung im Bereich Dienstleistung/Reinigung durch Partnerbetriebe angestrebt und durch das BFI begleitet.

Pilotprojekt "Vielfalt als Chance – 8 Berufsfelder stellen sich vor"

Erfahrungen haben gezeigt, dass viele junge Flüchtlinge bereits über gute Grundkenntnisse verfügen, viele aber beim Übergang von der Schule zum Beruf noch Unterstützung benötigen. Viele Flüchtlinge sind beispielsweise mit dem österreichischen Schulsystem und den Möglichkeiten der dualen Ausbildung noch nicht sehr gut vertraut. Um diese jungen Leute jetzt rasch auf das Berufsleben vorbereiten zu können und schlussendlich Dropouts (Lehrabbruch etc.) vermeiden zu können, startet mit Juli 2016 das Pilotprojekt "Vielfalt als Chance – 8 Berufsfelder stellen sich vor". Dieser  Berufsvorbereitungslehrgang richtet sich vorrangig an Asylwerberinnen und Asylwerber bis 25 Jahre. Durchgeführt wird der Lehrgang in Kooperation zwischen dem BFI und WIFI Salzburg. Starten wird der Lehrgang anfangs mit 20 Teilnehmenden. Nach rund 14 Monaten sollte dann eine Lehre oder Beschäftigung folgen.

Aufgebaut ist der Lehrgang in drei Phasen: In der ersten Phase liegt der Schwerpunkt bei den Fächern Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften, Placementunterstützung und Bewerbungstraining. In der zweiten Phase können die Jugendlichen aus unterschiedlichen Werkstätten-Modulen auswählen. Bei diesen Modulen liegt der Fokus verstärkt auf nachgefragten Berufen. Diese sind Fräser/in und Dreher/in, Schweißer/in, Schneidbrenner/in, Elektroinstallateur/in, Elektromonteur/in, Bodenleger/in, Lackierer/in, Koch/Köchin, Restaurantfachmann/frau und Friseur/Perückenmacherin. In der zweiten Phase werden weiters angewandte Mathematik, Englisch A2, Bewerbungstrainings sowie das Fach Kultur, Gesellschaft und Geschäftsleben unterrichtet. Bei Letzterem geht es um die Vermittlung von Staatskunde, Bürger/innenkunde, Kenntnissen über Behörden/Ämter, Vertragsrecht, Wirtschaftskunde, Sozialversicherung, Steuern sowie Schriftverkehr, etc.

Zusätzlicher Pflichtschulabschlusskurs

Um den großen Bedarf nach Pflichtschulabschlüssen gerecht zu werden, wird – zusätzlich zu den 13 laufenden Kursen für 240 Teilnehmende aus dem Bereich der Erwachsenenbildung (Ressort Berthold) – noch zusätzlich ein Pflichtschulabschlusskurs für 24 junge Asylwerbende aus dem Ressortbereich von Landeshauptmann Haslauer finanziert. Ziel ist es, dass 24 junge Asylwerberinnen und Asylwerber die Zeit während des Asylverfahrens bestmöglich nutzen und dazu braucht es auch Angebote. Der Lehrgang startet bereits jetzt im Juni und wird bis Juli 2017 dauern. Der Pflichtschulabschluss besteht aus vier Hauptfächern (Deutsch, Mathematik, Englisch, Berufsorientierung) und Wahlfächern (Gesundheit und Soziales, Natur und Technik). Vor dem Lehrgang besuchen die Teilnehmenden einen achtwöchigen Intensiv-Deutschkurs.

Derzeit befinden sich 380 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren in der Grundversorgung. Davon besuchen 160 einen Pflichtschulabschlusskurs und 60 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden in St. Gilgen betreut. Mit den neuen Qualifizierungsangeboten kommt Salzburg dem Ziel des flächendeckenden Ausbildungsangebotes für junge Flüchtlinge einen großen Schritt näher gekommen.

Integration als Chance für die Wirtschaft

Flüchtlinge können langfristig einen wertvollen Beitrag zur Zukunft des Landes leisten. Die Aufgabe ist es jetzt, diese Menschen, die Hilfe benötigen, zu fördern und Perspektiven zu bieten. Wer unsere Sprache lernen will, unsere Werte und Kultur anerkennt, soll eine Chance auf gesellschaftliche, ökonomische und kulturelle Teilhabe bekommen.

Angesichts des Fachkräftemangels bieten sich auch große Potenziale für Unternehmen. Mit Mai 2016 waren in Salzburg 1.629 offene Lehrstellen gemeldet. Dem gegenüber stehen 266 Lehrstellensuchende. Mehr als 600 Lehrstellen sind sogar sofort verfügbar. Viele Unternehmen suchen besonders dringend einen Lehrling.

Mit den beiden Berufsvorbereitungslehrgängen werden für junge Flüchtlinge berufliche Perspektiven aufgezeigt.

Seit Herbst 2015 können Asylwerbernde bis 25 Jahre eine Lehre in Mangelberufen beginnen. Beispielsweise waren mit Mai 2016 29 Lehrstellen als Einzelhandelskaufmann/-frau sofort verfügbar.

Zu den Mangelberufen zählen

  • Einzelhandelskaufmann/-frau- Lebensmittelhandel

  • Hotel- und Gastgewerbeassistent/in

  • Hotelkaufmann/-frau

  • Restaurantfachmann/-frau

  • Koch/Köchin

  • Systemgastronomiefachmann/-frau

  • Gastronomiefachmann/-frau

  • Friseur/in und Perückenmacher/in (Stylist/in)

  • Elektrotechniker/in - Elektro- und Gebäudetechnik

  • Tischler/in

 

Die WKS hat schon sehr früh damit begonnen, erste Maßnahmen zu setzen, wie Kompetenzchecks im Auftrag des AMS, Sprachtrainings im WIFI und eine Schulklasse an den Tourismusschulen Bischofshofen. Die Tourismusschule in Bischofshofen war die erste Schule im Bundesland Salzburg mit einer Klasse für Flüchtlinge. Neben intensivem Deutschunterricht werden dort auch Kochen und gastronomischer Service unterrichtet – eine erfolgreiche Maßnahme: Die Flüchtlinge haben in erstaunlich kurzer Zeit Deutsch gelernt und werden mit Sicherheit eine Beschäftigung im Tourismus finden, sobald der Asylbescheid vorliegt. Die Kombination Deutsch–Arabisch ist in der Gastronomie sehr gefragt.

Am WIFI wurde außerdem im Auftrag des AMS bereits zweimal eine Kochausbildung für asylberechtigte Flüchtlinge durchgeführt (Jänner bis März 2016, März bis Mai 2016). Der nächste Lehrgang findet im Sommer (Juli/August) statt. Weitere Kurse in Gastronomie und Metalltechnik sind in Planung. Im Sommer wird zusätzlich der Talente-Check Salzburg erstmals Tests in arabischer Sprache durchführen. Dabei werden junge Syrer und Iraker getestet – ein Pilotprojekt für den Talente-Check Salzburg, der dazu seine Testsoftware angepasst hat.

Freiwilligenarbeit wird koordiniert, strukturiert und sichtbar gemacht

Das Ehrenamt ist eine wesentliche Ressource und unverzichtbare Säule in der Versorgung von Asylwerberbenden und Integration von Asylberechtigten. In den Arbeitsgesprächen hat sich herauskristallisiert, dass die Freiwilligenarbeit besser koordiniert, strukturiert und sichtbar gemacht werden sollte. Viele Salzburgerinnen und Salzburger engagieren sich aus voller Überzeugung und mit großem persönlichem Einsatz für andere. Die Unterstützung für freiwillig engagierte Helferinnen und Helfer wird nun vom Land Salzburg gemeinsam mit  der Caritas, dem Diakoniewerk, dem Hilfswerk und dem Arbeiter-Samariterbund ausgebaut. Kürzlich wurde hierfür die neue Vermittlungsplattform freiwilligenzentrum-salzburg.at gestartet. Dort finden freiwillig Engagierte kompakt alle wichtigen Termine, Veranstaltungstipps, Bildungsangebote und weiterführende Links. Auch auf die Freiwilligenbörse von "Salzburg hilft" kann zugegriffen werden. Dort erhalten Helferinnen und Helfer mit wenigen Klicks genaue Angebote für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at und Philipp Penetzdorfer, Büro Landesrätin Martina Berthold, Tel.: +43 662 8042-4888, E-Mail: philipp.penetzdorfer@salzburg.gv.at