Österreich drängt beim Agrarministerrat auf Unterstützung der EU

Rupprechter/Schwaiger: Brauchen finanzielle Anreize, um die Milchmenge zu reduzieren

Salzburger Landeskorrespondenz, 27.06.2016
 

(LK)  "Die Talfahrt der Milchpreise kann kurzfristig nur durch eine Entlastung des Marktes gestoppt werden. Wir brauchen so rasch wie möglich finanzielle Anreize seitens der EU, um die Milchmenge zu regulieren", betonte Bundesminister Andrä Rupprechter heute, Montag, 27. Juni, nach der Sitzung der Agrarminister in Luxemburg.

Der Minister erwartet ein entsprechendes Angebot der EU- Kommission für den nächsten Agrarrat im Juli in Brüssel.

Rupprechter und der Salzburger Agrarlandesrat Josef Schwaiger, der in seiner Funktion als Vorsitzender der Landesagrarreferentenkonferenz an der Sitzung in Luxemburg teilnahm, halten eine freiwillige Mengenregulierung für dringend notwendig. "Unsere Bäuerinnen und Bauern produzieren nach höchsten Qualitätskriterien und haben entsprechende Kosten. Durch die anhaltende Preiskrise geraten viele Betriebe in eine existenzbedrohende Situation. Für diese europaweite Krise sind europäische Lösungen notwendig", so Rupprechter und Schwaiger. 160627_35 (jus/sm)

 

Weitere Informationen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.