Zur Verbesserung der Fluglärmsituation in der Region werden nun konkrete Maßnahmen erarbeitet

Stöckl bei bilateralen Gesprächen über den Salzburger Flughafen

Salzburger Landeskorrespondenz, 22.09.2016
 

(LK)  Im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie fand heute, Donnerstag, 22. September, ein Meinungsaustausch zwischen einer deutschen und einer österreichischen Delegation aufgrund Art. 10 des Vertrags zwischen der Republik Österreich und der Bundesrepublik Deutschland über Auswirkungen der Anlage und des Betriebs des Salzburger Flughafens auf das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 19. Dezember 1967 statt. Daran teilgenommen haben Vertreter des deutschen Außenamtes und des Verkehrsministeriums in Berlin, ihre jeweiligen Amtskollegen der österreichischen Bundesregierung, Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl für das Land Salzburg, Vizebürgermeister Harald Preuner für die Stadt Salzburg, Vertreter des Salzburger Flughafens, des Bürgerinnen- und Bürgerbeirates Flughafen Salzburg (BBFS) und der Austro Control sowie Vertreter der bayerischen Anrainergemeinden.

"Es war ein intensiver und konstruktiver Meinungsaustausch, in dessen Rahmen ein Gemeinsamer Technischer Ausschuss eingesetzt wurde. Dieser Ausschuss wird paritätisch besetzt und steht unter Leitung von Vertretern der Verkehrsministerien der beiden Staaten. Es soll Maßnahmen zur Verbesserung der Fluglärmsituation in der Region erarbeiten. Erste Maßnahmen sollen bereits mit dem Sommerflugplan 2017 (also ab 26. März 2017) wirksam werden", teilte Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Stöckl nach den Gesprächen in Wien mit. 160922_25 (RB/kg)

Weitere Informationen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at.