Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen

Haslauer: Wichtige Plattform zum Austausch von Betrieben, Forschung und Entscheidungsträgern

Salzburger Landeskorrespondenz, 28.09.2016
 

(LK)  Die Baubranche trifft sich morgen, Donnerstag, 29. September, bereits zum dritten Mal beim Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen des Netzwerks Alpines Bauen an der Fachhochschule Salzburg.

"Das grenzübergreifende Fachsymposium ist eine wichtige Plattform zum Austausch von Betrieben, Forschung und Entscheidungsträgern", so Landeshauptmann Wilfried Haslauer heute, Mittwoch, 28. September. "Gerade Salzburg, das mit seiner österreichweiten ersten Forschungsstelle der Bauinnung zum Vorbild für andere Bundesländer geworden ist, ist ein gutes Pflaster für diese Veranstaltung. Von hier ausgehend wurde auch das Netzwerk Alpines Bauen gegründet, das unter der Leitung des ITG – Innovationsservice für Salzburg mittlerweile zwölf Partner in Salzburg, Tirol und Bayern vereint. Durch das Netzwerk und dessen Arbeiten und Informationsveranstaltungen wie das Symposium, haben unsere Unternehmen Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen, ja, arbeiten auch immer öfter aktiv daran mit. In der Praxis bedeutet das mehr Innovation für die heimische Bauwirtschaft, mehr Wertschöpfung und eine international sichtbare Kompetenz." 

Dieses Jahr steht im ersten Teil des Fachsymposiums das umstrittene Thema Normung im Mittelpunkt. Manfred Heinlein, Sachverständiger und Leiter des Bauschäden-Forum Tegernsee stellt die Frage und liefert Antworten, ob Bauschäden trotz oder gerade wegen Normen entstehen.

Ehrengast des diesjährigen Symposiums ist der österreichische Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Andrä Rupprechter.

Mehr als zwanzig Expertinnen und Experten aus Forschung, Wirtschaft, Politik und Verwaltung erwarten das Publikum in den vier frei wählbaren Themenschwerpunkten:

  • High-Tech / Low-Tech: Braucht ein Haus eine Menge an Technologie oder gibt es Materialien und Bauweisen, die Technologie weitgehend überflüssig machen?
  • Sanierung: Wie, wieviel und mit welchen Zielen sanieren? Von der Sanierung als Produkt aus dem Supermarkt bis zur Analyse der energietechnische Kerngrößen in der Schritt-für-Schritt Sanierung.
  • Alpine Baukultur/Architektur/Tourismus/Holz: Holz als regionaler Baustoff in der Sanierung und in der modernen (Tourismus-)Architektur.
  • Nachverdichtung/Energiesysteme/Gebäude: Wo gibt es Potenziale, um Wohnraum in bestehenden Städten und Orten zu schaffen? Wie spielen Komponenten in Gebäuden sowie Gebäude untereinander so zusammen, damit ein optimales Ergebnis bzgl. Energie, Lärmentwicklung und Behaglichkeit für die Nutzer erzielt wird? 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Netzwerk Alpines Bauen

Veranstalter des Symposiums ist das grenzübergreifende Netzwerk Alpines Bauen, das sich der Erarbeitung neuer Baulösungen verschrieben hat. Dafür arbeiten die Partner des Netzwerks untereinander zusammen und vernetzen vor allem kleine und mittlere Bauunternehmen im Alpenraum mit Forschungseinrichtungen. Das dritte grenzübergreifende Fachsymposium "Brennpunkt Alpines Bauen" findet im Rahmen des Projekts "F+I Netzwerk Alpines Bauen" statt und wird durch das EU-Programm Interreg Österreich-Bayern 2014-2020 gefördert.

Zentrales Thema ist der  wachsende Markt der Sanierung: Entwicklung von Know-how für Schritt-für-Schritt Sanierungslösungen, Erstellung von Musterkonzepten und Qualifizierung der Unternehmen in den Projektregionen Oberbayern, Salzburg und Tirol.

Nähere Informationen sind unter www.alpines-bauen.com abrufbar. 160928_33 (rb/jus)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.