Planungsqualität in Salzburger Naturschutzverfahren soll verbessert werden

Wirtschaft, Bauplanungsbüros und Naturschutzabteilung des Landes tauschen Erfahrungen auf Fachtagung aus

Salzburger Landeskorrespondenz, 20.10.2016
 

(LK)  Wie können die Verfahrensabläufe naturschutzrechtlich zu verhandelnder Projekte künftig beschleunigt und optimiert werden? Diese und andere Fragen standen kürzlich auf der Tagesordnung der Fachtagung zur Frage der Planungsgrundlagen und Planungsqualität in Naturschutzverfahren in Salzburg.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Fachgruppe Ingenieurbüros der Wirtschaftskammer Salzburg und der Naturschutzabteilung des Landes Salzburg organisiert und fand unter den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr positive Resonanz. Themen waren unter anderem Straßen- und Wegebau unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher Anliegen, spezielle zoologische Aspekte bei der Errichtung von Anlagen in der freien Landschaft und naturschutzrechtliche Gegebenheiten.

Besonders befürwortet wurde der Austausch von praktischen Erfahrungen zwischen Planungsbüros, Sachverständigen und Behördenvertreterinnen und -vertretern sowie die kompetente Darstellung von Fragen in Zusammenhang mit Artenschutzbestimmungen. So wurden beispielsweise die konkrete Wirkungsweise und der erfolgreiche Einsatz von Amphibienleiteinrichtungen dokumentiert und Anforderungen an technische und ökologische Planungen aus Sachverständigensicht beleuchtet.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Constanze Sperka-Gottlieb von der Abteilung Natur- und Umweltschutz des Landes. Die Tagungsleitung lag in den Händen von Karin Erlmoser (Wirtschaftskammer) und Hermann Hinterstoisser, Leiter des Referats Naturschutzgrundlagen und Sachverständigendienst des Landes. 161020_53 (grs/sab)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.