Qualitätsstandards für wiederverwendetes Wasser

EU-weite Konsultation bis 27. Jänner

Salzburger Landeskorrespondenz, 10.11.2016
 

(LK)  Die Beanspruchung der europäischen Süßwasserressourcen nimmt stetig zu. Dabei besteht in zeitlicher und räumlicher Hinsicht ein Missverhältnis zwischen dem Bedarf an Süßwasser und seiner Verfügbarkeit. In Regionen mit geringem Niederschlag und hoher Bevölkerungsdichte, aber auch in Regionen mit gemäßigtem Klima und mit intensiver Landwirtschaft, viel Tourismus und starker Industrietätigkeit ist Wasserknappheit ein verbreitetes Problem.

Die Europäische Kommission holt darum zu der Frage möglicher Qualitätsstandards von wiederverwendetem Wasser nun Anregungen aus der Praxis, die über eine traditionelle "Schreibtischrecherche" hinausgehen, ein. Dies berichtet ein aktuelles Infosheet aus dem Salzburger EU-Verbindungsbüro in Brüssel.

Besonders interessiert ist die EU-Kommission an Anregungen zum Nutzen der Wiederverwendung von Wasser sowie zu möglichen EU-weiten Mindeststandards für die Qualität von wiederverwendetem Wasser. Mit ihrer EU-weiten Konsultation zum Thema Mindestanforderungen an die Qualität von wiederverwendetem Wasser wendet sich die Europäische Kommission an Behörden und Ämter, Verbände, Organisationen sowie an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Die Einreichfrist endet am 27. Jänner 2017. Der Fragebogen auf Deutsch kann auf der Website der EU-Kommission abgerufen werden.

Die Infosheets erscheinen anlassbezogen und werden an die Abonnentinnen und Abonnenten des Extrablatts aus Brüssel versendet. Das Extrablatt kann heruntergeladen oder kostenlos per E-Mail an bruessel@salzburg.gv.at abonniert werden. Weitere Informationen gibt es auf den Europaseiten des Landes und auf dem Facebook-Auftritt des Salzburger EU-Verbindungsbüros in Brüssel. 161110_61 (sm/grs)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.

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