Hilfe bei der Berufswahl

Haslauer bei der Präsentation des Zwischenberichts des Forschungsprojekts "Improve" in Salzburg

Salzburger Landeskorrespondenz, 10.02.2017
 

(LK)  Die Berufswahl zählt zu den allerwichtigsten Entscheidungen im Leben eines jungen Menschen. Wer sich für einen Ausbildungsberuf entscheidet, muss schon in frühen Jahren festlegen, welcher Weg eingeschlagen wird.

Der Frage, welche Faktoren die Berufsorientierung und Berufswahl von Jugendlichen beeinflussen, widmet sich das Projekt "Improve" des Forschungsinstituts für Wirtschaftspsychologie in Kooperation mit dem Land Salzburg, der Pappas Gruppe, Firmen ABC, der Wirtschaftskammer Salzburg und der Pädagogischen Hochschule.

"Durch mehr Information steigt auch die Qualität der Aus- und Weiterbildung, und einem zukünftigen Fachkräftemangel kann entgegengewirkt werden", betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer heute, Freitag, 10. Februar, bei der Präsentation des Zwischenberichts des Forschungsprojekts in Salzburg.

Das Projekt ist auf eine Laufzeit von zwei Jahren angesetzt. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Welche beruflichen Ziele haben Jugendliche? Welche Bedürfnisse haben sie bei der Berufsorientierung? Wie nehmen sie ihre eigenen Kompetenzen wahr? Welche anderen entscheidungsrelevanten Faktoren, wie zum Beispiel familiäre Vorbilder, gibt es?

Damit soll geklärt werden, welche dieser Faktoren die Berufsorientierung und die Berufswahl besonders beeinflussen und warum bestimmte Berufsfelder stark oder weniger stark nachgefragt werden. Der Fokus liegt dabei auf dem Zugang zu Ausbildungsberufen – im Gegensatz zum Zugang zu akademischen Berufsfeldern – und damit auf einem derzeit noch wenig untersuchten Bereich der Berufsorientierungs- und Kompetenzforschung.

Ein besonderer Blick wird auf die Ausbildung in gewerblich-technischen und IT-Berufen geworfen. Aufgrund dieses Schwerpunktes werden vor allem Schülerinnen und Schüler aus Schulzweigen, die für gewerblich-technische Berufe qualifizieren, befragt. Das sind beispielsweise Berufsbildende Höhere und Mittlere sowie Polytechnische Schulen. Zum Vergleich findet eine Befragung bei Auszubildenden und Arbeitgebern statt, um Erwartungen und Anforderungen hinsichtlich Motivation und Kompetenzen an Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger zu erheben. Im Folgejahr bildet eine weitere Befragung die Entwicklungen in der Berufsorientierung und bei beruflichen Kompetenzen nach ersten beruflichen Erfahrungen im Ausbildungsberuf ab.

Dabei werden wertvolle Informationen erhoben. Diese helfen den direkten Unternehmenspartnern als Ausbildungsbetrieb, ihre eigenen Auswahl- und Ausbildungsprozesse zu evaluieren und zu optimieren. Zusätzlich unterstützt die Wirtschaftskammer Salzburg als Kooperationspartner eine Weitergabe der Ergebnisse an alle ausbildenden Betriebe im Land Salzburg. 170210_51 (grs/jus)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

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