Wichtige Partner im Einsatz gegen den IT-Fachkräftemangel

Haslauer besuchte Firma Eurofunk Kappacher in St. Johann im Pongau

Salzburger Landeskorrespondenz, 27.04.2017
 

(LK) "Innovative und IT-spezialisierte Unternehmen wie Eurofunk Kappacher sind äußerst wichtige Partner, um den IT-Fachkräftemangel abzufedern." Das betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer kürzlich bei einem Rundgang durch die Firma in St. Johann im Pongau.

Eurofunk Kappacher ist ein innovativer Familienbetrieb und europaweit mit Systemen für Planung, Errichtung und den Betrieb von Leitstellen und Notrufzentralen im Bereich der öffentlichen Sicherheit sowie Industrie und Verkehr erfolgreich.

"Durch die marktführenden innovativen Lösungen wächst das Unternehmen kontinuierlich und bietet IT-Fachkräften interessante Arbeitsplätze in einem modernen Umfeld", so Haslauer weiter. Neuen zugezogenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden Wohnungen zur regionalen Ansiedelung in den Anfangsmonaten zur Verfügung gestellt. Für die betriebliche Gesundheitsvorsorge sorgen unter anderem ein Fitness-Bereich direkt im Unternehmen, in dem auch Kurse für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten werden, sowie kostenlose Mitgliedschaften in lokalen Fitnesscentern.

Um den IT-Fachkräftemangel abzufedern, arbeitet Eurofunk Kappacher mit der Fachhochschule Salzburg in Puch-Urstein und anderen Bildungseinrichtungen und Institutionen eng zusammen. Weiters hob Landeshauptmann Haslauer die "hervorragende Lehrlingsausbildung" und das "starke Interesse an IT-Fachkräften" bei Eurofunk Kappacher hervor. Der Mangel an IT-Fachkräften in den Gebirgsregionen, insbesondere Informatiker, mit ständig mehr als 30 unbesetzten Stellen, bremst leider auch das Unternehmenswachstum des Familienbetriebs, das derzeit rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Unterstützung erhielt Eurofunk Kappacher durch das Land Salzburg in Form der ITG – Innovationsservice für Salzburg unter anderem beim Projekt eOCS – Vernetztes Leistellensystem der Zukunft. Mit dieser Unterstützung wurde der Förderungsantrag für das Projekt bei der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG erfolgreich eingereicht. Die Projektkosten in Höhe von insgesamt 5,281 Millionen Euro werden mit 1,12 Millionen Euro gefördert. 170427_52 (rb/grs)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

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