Qualitätsmarke in der heimischen Bildungslandschaft

Haslauer und Berthold bei 10-Jahres-Jubiläum der Privatuniversität Schloss Seeburg

Salzburger Landeskorrespondenz, 15.07.2017
 

(LK) Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens fand gestern, Freitag, 14. Juli, Abend in der Privatuniversität Schloss Seeburg in Seekirchen eine Jubiläumsfeier mit zahlreichen Ehrengästen statt. "Was als solides akademisches 'Experiment' begonnen haben mag, darf sich nach zehn erfolgreichen Bestandsjahren nun mit Recht bereits als 'Institution' in der heimischen universitären Bildungslandschaft feiern lassen. Die Privatuniversität Schloss Seeburg leistet einen wichtigen Betrag zu einem vielfältigen, hochwertigen akademischen Bildungsstandort Salzburg", sagte Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

"Die Privatuniversität Schloss Seeburg lebt eine beeindruckende Dynamik. Seit der Gründung vor zehn Jahren zieht sie Jahr für Jahr mehr Studierende an. In den außergewöhnlichen Schlossräumlichkeiten unweit des Wallersees werden sehr anwendungsorientierte Bachelor- und Masterstudien angeboten. Vor allem die Kombination von Betriebswirtschaftslehre und Sportmanagement ist in Salzburg einzigartig. Ich gratuliere dem Team sehr zum ersten, erfolgreichen Jahrzehnt", betonte Landesrätin Martina Berthold.

In Verbindung mit dem "Bologna-Prozess" habe die österreichische Hochschulgesetzgebung im Jahr 2001 die Möglichkeit der Akkreditierung von Privatuniversitäten geschaffen. Von den bis dahin etablierten staatlichen Universitäten anfänglich mit großer Skepsis betrachtet, habe sich inzwischen die "Spreu" vom "Weizen" getrennt, stellte Landeshauptmann Haslauer fest: "Die Privatuniversitäten Österreichs sind zu allgemein anerkannten universitären Bildungseinrichtungen geworden. Sie haben ihren Platz auf dem universitären Bildungsmarkt längst gefunden."

Wer sich auf diesem heftig umkämpften "Markt" behaupten will, müsse kontinuierlich hohe Qualität in Lehre und auch in Forschung beibehalten. Und er müsse, so Haslauer weiter, vor allem eine jener interessanten Nischen ausfindig machen und erfolgreich besetzen, die die großen Universitäten nicht bedienen können. "Im Falle der Privatuniversität Seekirchen beruht das offene Geheimnis des Erfolges vermutlich auf einer geschickten Kombination aus vor allem zwei besonderen Faktoren: Zum einen ein anhaltend aktueller Fächerkanon aus Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftspsychologie und Sport und Eventmanagement. Hinzu kommt ein attraktives Weiterbildungsangebot in den Bereichen Immobilienmarketing und Online-Marketing. Zum anderen liegt es wohl auch am österreichweit einzigartigen semivirtuellen didaktischen Konzept, das hier praktiziert wird. Beides zusammen hat die stetig steigende Akzeptanz der Einrichtung sicherstellt."

Abschließend dankte der Landeshauptmann allen, die vor zehn Jahren sehr viel Mut, Risikofreude, Innovationsgeist und Marketing-Geschick bewiesen haben. "Sie haben über die Jahre etwas ganz Bedeutendes geschaffen: Aus dem Seekirchner Schloss Seeburg als einem die Landschaft prägenden Wahrzeichen wurde eine Qualitätsmarke in der heimischen Bildungslandschaft."

Neues Doktoratsstudium "Innovation und Creativity Management"

In den zehn Jahren ihres Bestehens haben 290 Absolventen bisher Bachelor- oder Masterstudien an der Privatuniversität Schloss Seeburg abgeschlossen. Die Privatuniversität bietet Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftspsychologie, Sport- und Eventmanagement sowie den Master of Business Administration. Ab dem kommenden Wintersemester bildet die Privatuniversität auch Doktoranden in "Innovation und Creativity Management" aus. Der Studiengang ist semivirtuell, d.h. er besteht aus reinem zeitlich flexiblen Online-Fernstudium und aus geblockten Präsenzphasen in Seekirchen oder im neuen Campus in Wien. 170715_20 (kg/sab)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at und Philipp Penetzdorfer, Büro Landesrätin Martina Berthold, Tel.: +43 662 8042-4888, E-Mail: philipp.penetzdorfer@salzburg.gv.at

Das Land Salzburg auf Facebook und Twitter.