Neue Äbtissin für die Benediktinerinnenabtei Nonnberg

Haslauer bot dem Stift Nonnberg die Fortsetzung der seit jeher bestehenden respektvollen und gedeihlichen Zusammenarbeit an

Salzburger Landeskorrespondenz, 13.08.2017
 

(HP) Am 19. Juli 2017 endete die Amtszeit von Perpetua Hilgenberg als Äbtissin in der Benediktinerinnenabtei Nonnberg in Salzburg. Sie hatte das Kloster 18 Jahre lang mit großer Umsicht und mit Weitblick geleitet. Ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer Tätigkeit lag auf der Ökumene.

Neue Äbtissin am Nonnberg ist Veronika Kronlachner. Sie war zuletzt Priorin des Benediktinenstiftes. Die Nachfolge wurde durch den Konvent unter dem Vorsitz von Erzbischof Franz Lackner am 20. Juli 2017 entschieden. Kronlachner, gebürtige Linzerin, ist 50 Jahre alt. 1992 trat sie in das Kloster ein, fünf Jahre später legte sie die Profess ab und empfing die Jungfrauenweihe. Sie arbeitete in der Klosterverwaltung mit und leitete diese seit 2002. Das Amt der Äbtissin wurde vakant, weil Hilgenberg das 75. Lebensjahr vollendet hat und damit aus dem Amt ausscheidet.

Das Stift Nonnberg sei in seiner stillen Anmut und kraftvollen Beständigkeit für immer mehr Menschen von heute ein hoch geschätztes Symbol für die Zeitlosigkeit spiritueller Werte, wie sie 140 Stufen unterhalb der Klosteranlage vom Lärm der Welt übertönt werden, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer anlässlich der feierlichen Benediktion, der Äbtissinnenweihe, heute, Sonntag, 13. August.

Auf der soliden Basis der bis in die Anfänge Salzburgs zurückreichenden Schicksals- und Wertegemeinschaft zwischen der Stadt, dem Land und dem Stift Nonnberg bot der Landeshauptmann der neuen Äbtissin eine Fortsetzung der seit jeher bestehenden respektvollen und gedeihlichen Zusammenarbeit an. 170813_53 (rb/grs)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

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