Heuer wird erstmals der Christian-Doppler-Kompositionspreis ausgeschrieben

Universit├Ąt Mozarteum Salzburg und Christian Doppler Fonds laden zum Wettstreit ein / Einreichfrist bis 31. Dezember 2017

Salzburger Landeskorrespondenz, 14.08.2017
 

(LK) Zum 175. Jubiläum des Doppler-Effekts wird erstmalig der Christian-Doppler-Kompositionspreis ausgeschrieben. Veranstaltet wird dieses Preisausschreiben von der Universität Mozarteum Salzburg in Kooperation mit dem Christian Doppler Fonds.

Beim Christian-Doppler-Kompositionspreis können Studierende der Studienrichtung Komposition an der Universität Mozarteum Salzburg, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz und der Musik und Kunst Privatuniversität Stadt Wien ein selber komponiertes Werk einreichen. Diese Komposition soll von der Forschung des Wissenschafters Christian Doppler inspiriert oder mit ihr verbunden sein.

Bis 31. Dezember 2017 können neue oder bereits aufgeführte Kompositionen sowie mehrere Arbeiten in unbegrenzter Anzahl eingereicht werden.

Der Preis für den ersten Platz beträgt 2.500 Euro und wird vom Kulturressort des Landes Salzburg gestiftet. Für den zweiten Platz gibt es 1.500 Euro (gestiftet von der Stadt Salzburg). Der dritte Platz erhält 700 Euro (gestiftet vom Christian Doppler Fonds).

Die Gesamtbesetzung besteht aus Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier, Schlagwerk und einer Singstimme, bei der die Stimmlage frei wählbar ist. Aus dieser Besetzung können auch kleinere Formationen gewählt werden. Auf Anfrage ist die Verwendung von Sonderinstrumenten sowie von Live-Elektronik möglich. Das New Art and Music Ensemble Salzburg (NAMES) an der Universität Mozarteum steht als Ensemble in Residence zur Verfügung.

Die Unterlagen sind per E-Mail an michael.malkiewicz@moz.ac.at oder per Post an Michael Malkiewicz, Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg, zu schicken. Zu diesen Unterlagen gehören eine schriftliche Stellungnahme, inwieweit die eingereichte Komposition mit den Forschungen von Christian Doppler verbunden ist, auf seine Forschungen eingeht oder davon inspiriert ist, eine anonymisierte Partitur mit Kennzahl, ein kurzer Lebenslauf sowie ein eigenes Dokument zur Aufschlüsselung der Kennzahl und eine Kopie der Inskriptionsbestätigung. Sollte die Komposition für den Preis ausgewählt werden, ist das Aufführungsmaterial kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Die Jury besteht aus Achim Bornhöft, Reinhard Febel, Christian Ofenbauer (alle von der Universität Mozarteum Salzburg) sowie Elena Mendoza (Universität der Künste, Berlin) und wird die Entscheidung Ende Jänner 2018 treffen. Das Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger findet 2018 an der Universität Mozarteum in Salzburg statt. Die beteiligten Universitäten können Präsentationskonzerte an ihren Standorten veranstalten.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Christian Doppler Fonds.

Entdeckung des Doppler-Effekts jährt sich zum 175. Mal

In diesem Jahr jährt sich die wichtigste Erkenntnis des Salzburger Wissenschafters Christian Doppler zum 175. Mal. Der 1803 in Salzburg geborene Physiker Christian Doppler stellte am 25. Mai 1842 an der Universität Prag sein Hauptwerk über "Das farbige Licht der Doppelsterne" vor. Darin beschrieb er erstmalig das heute als Doppler-Effekt bekannte Prinzip. Christian Andreas Doppler ist neben Wolfgang Amadeus Mozart der weltweit bedeutendste Salzburger. Die bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse Dopplers haben zahlreiche Anwendungen im täglichen Leben gefunden.

Zu diesem Jubiläum stellte der Christian Doppler Fonds, unterstützt durch das Land Salzburg, ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für heuer zusammen. Mehr dazu, wie der Doppler-Effekt funktioniert, über Dopplers Leben und Wirken sowie alle Informationen über die Aktivitäten im Doppler-Jahr findet man unter der neu gestalteten Webseite www.christian-doppler.net des Christian Doppler Fonds. 170814_51 (grs/lmz)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.

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