Der richtige Umgang mit Kühen beim Wandern auf Almen

Video des Landes-Medienzentrums und Folder der Landesveterinärdirektion geben Tipps

Salzburger Landeskorrespondenz, 18.08.2017
 

(LK) Immer wieder kommt es zwischen Wanderern und Kühen zu Konflikten, die leider nicht immer glimpflich ablaufen. Um Verletzungen durch Kühe zu vermeiden, sollten einige Grundregeln beachtet werden. Das Land Salzburg hat dazu Almbauer Rudolf Nussbaumer gefragt.

 

"Grundsätzlich sollte man die Kühe soweit es geht umrunden, immer bergseits wenn möglich, also dass man oberhalb der Kühe steht. Dann hat man schon einmal einen Respektabstand", so Rudolf Nussbaumer, Almbauer von der Dientalm. Wird ein Hund mitgeführt, begegnet man Kühen auf dem Wanderweg und hat man keine Auswegmöglichkeiten, dann sollte der Hund von der Leine gelassen werden. "Die Kühe nehmen den Hund als eine Art Wolf wahr und vertreiben diesen dann. Die Kuh nimmt ihn dann nicht mehr als Gefahr war", so Nussbaumer.

Die Informationsbroschüre des Landes "Ich bin stärker – Verhalten von Weiderindern richtig einschätzen" ist auf der Landes-Website verfügbar. Tipps zum richtigen Umgang mit Weidetieren sind auch unter www.respektieredeinegrenzen.at/ zu finden.

In diesem Folder wird über Verhaltensmaßnahmen, wie man Konflikten aus dem Weg geht, ebenso informiert, wie über das Verhalten in gefährlichen Situationen. Der Folder enthält auch Tipps für Wanderer, die mit Hunden unterwegs sind, sowie Informationen über das Drohverhalten von Rindern und über verschiedene Arten von Kuhherden. 170818_10 (ram/kg)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.

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