Erinnerung an eine Künstlergruppierung

Pallauf besuchte das Museum Zinkenbacher Malerkolonie in St. Gilgen

Salzburger Landeskorrespondenz, 25.08.2017
 

(LK) Bereits zum zweiten Mal ist es dem Museum Zinkenbacher Malerkolonie heuer gelungen, die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) als prominenten Leihgeber zu gewinnen. Die diesjährige Sommerausstellung "Einfache Wahrheit" zeigt Meisterwerke aus der Sammlung der OeNB. Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf besuchte kürzlich das Museum im Kulturhaus St. Gilgen und traf dort mit aktuellen und ehemaligen Vorstandsmitgliedern des Museumsvereins zusammen. Seit Bestehen des Museums Zinkenbacher Malerkolonie ist der Vorstand des Museumsvereins mehrheitlich mit weiblichen Mitgliedern besetzt. Darüber hinaus wurden - bis auf eine - alle 17 Ausstellungen seit 2001 von Frauen kuratiert.

"Die Frauenpower ist im Museum Zinkenbacher Malerkolonie durch die zahlreichen weiblichen Vorstandsmitglieder und Kuratorinnen der Vergangenheit deutlich zu spüren. Ich bedanke mich insbesondere bei der aktuellen Kuratorin, Leni Zimmerebner, für die wirklich gelungene Ausstellung“, so Landtagspräsidentin Pallauf.

Die Ausstellung "Einfache Wahrheit" ist noch bis zum 8. Oktober geöffnet. "Es handelt sich dabei um Gemälde von grandioser Schönheit und Qualität, die in dieser Konzentration selten zu sehen sind. Einen Schwerpunkt bilden Werke bedeutender österreichischer Künstler der 'Neuen Sachlichkeit', einer Kunstepoche, die lediglich etwa zehn Jahre, bis 1933, überdauerte", erläuterte Kuratorin Leni Zimmerebner.

Als Zinkenbacher Malerkolonie wird eine lose Gruppierung von österreichischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher sozialer Herkunft und Gesinnung bezeichnet, die in der Zwischenkriegszeit in Zinkenbach (heute Abersee) am Wolfgangsee Sommerurlaub machten. Dieser Künstlergruppe ist heute ein Museum im 1. Stock des Kulturhauses Sankt Gilgen gewidmet. Der 1996 gegründete Museumsverein Zinkenbacher Malerkolonie veranstaltet seit 2001 jährlich Ausstellungen zu den Kunstschaffenden der ehemaligen Malerkolonie. 170825_22 (kg/ram)

Weitere Informationen: Christoph Bayrhammer, Büro Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Tel.: +43 662 8042-2618, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at

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