Trinkwasserversorgung für Salzburg garantiert

Schwaiger: Heuer bisher kein Trinkwassermangel / Salzburgs Wasserversorgung wird vorausschauend geplant

Salzburger Landeskorrespondenz, 31.08.2017
 

(LK) Salzburg verzeichnet heuer den drittwärmsten Sommer seit Messbeginn 1767, nur in den Jahren 2003 und 2015 war es wärmer. Und während es aktuell beispielsweise in Rom oder Palermo zu gravierenden Engpässen in der Wasserversorgung kommt, ist die Versorgung der Bevölkerung aber auch der zahlreichen Touristinnen und Touristen mit Trinkwasser im Bundesland Salzburg garantiert.

Die öffentliche Wasserversorgung wird im Land Salzburg durch 76 Gemeinden und 549 Wassergenossenschaften wahrgenommen und geplant. Und zusätzlich gibt es in Salzburg rund 3.750 Einzelwasserversorgungsanlagen.

"Salzburg war auch heuer wieder in der glücklichen Lage, trotz des warmen Sommers über ausreichend Trinkwasser zu verfügen. Das zeigt, dass die Salzburgerinnen und Salzburger höchst professionell von Gemeinden, privaten Versorgern und Genossenschaften mit Trinkwasser versorgt werden", so der für Wasser zuständige Landesrat Josef Schwaiger heute, Donnerstag, 31. August.

Schwaiger appellierte jedoch für einen sorgsamen Umgang mit der Ressource Wasser: "Der Dachverband und die Wasserversorger in Salzburg zeigen, wie es am besten geht und gehen mit Sach- und Hausverstand an diese große Aufgabe heran. Sie sichern jetzt und in Zukunft die Wasserversorgung nach höchsten Qualitätsstandards", so der Landesrat.

"Gab es zwar vergangenes Jahr vereinzelt Fälle von Wasserknappheit wie beispielsweise in Nußdorf am Haunsberg, verlief dieses Jahr trotz des heißen, aber auch regenreichen Sommers die Trinkwasserversorgung in ganz Salzburg problemlos", so Theodor Steidl vom Referat Allgemeine Wasserwirtschaft. Trotz alledem spüre man den Tourismus jedoch in den Hauptsaisonen sehr stark. Ein Beispiel dafür sei Saalbach-Hinterglemm mit knapp 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, das in den Sommermonaten bei 20.200 Gästebetten rund 707.000 Übernachtungen aufweist. "Durch langfristig vorausschauende Planungen wurde aber Vorsorge getroffen. Zusätzliche Wasserspender wie zum Beispiel Quellen wurden gefasst und die Hochbehälter groß genug gebaut, sodass immer ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Die Herausforderung ist, auch für die zukünftige dynamische Entwicklung des Landes Salzburg gerüstet zu sein. Die Wasserversorger müssen schon jetzt an die Zukunft denken", so Steidl.

Was sich nicht planen lässt, sind klima- und umweltbedingte Geschehnisse, wie Hochwässer, plötzliche Murenabgänge oder Bergstürze. Diese können Wasser und Abwasserleitungen kappen und die Wasserversorgung unterbrechen. "Dann wird sofort ein Provisorium eingerichtet, damit betroffene Bewohnerinnen und Bewohner so schnell wie möglich wieder versorgt sind", so Steidl. 170831_210 (ram/grs)

Weitere Informationen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.

Das Land Salzburg auf Facebook und Twitter.