Moderne Sanierung setzt neue Maßstäbe

4. Ausgabe des Fachsymposiums Brennpunkt Alpines Bauen in der Fachhochschule in Urstein

Salzburger Landeskorrespondenz, 21.09.2017
 

(LK) Dem Thema Sanierung widmet sich heuer die 4. Ausgabe des Fachsymposiums Brennpunkt Alpines Bauen. Diese Veranstaltung in der Fachhochschule Salzburg, Campus Urstein, hat sich mittlerweile zum überregionalen jährlichen Branchentreffpunkt entwickelt. Sie wird auch heuer wieder von der ITG – Innovationsservice für Salzburg koordiniert und wird vom Netzwerk Alpines Bauen veranstaltet.

"Das Symposium bietet die Gelegenheit, sich das aktuelle Wissen aus der Forschung zu sichern, sich Anregungen aus der Praxis zu holen und mit Fachleuten zu diskutieren", betonte Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf heute, Donnerstag, 21. September, anlässlich des Symposiums.

Bei der Sanierung erlauben neuartige Konzepte und Technologiezugänge eine intelligente Weiterentwicklung vorhandener Bausubstanz. Moderne Kenntnisse darüber fördern die Erschließung des wachsenden Sanierungsmarkts. Moderne Sanierungsmaßnahmen setzen neue Maßstäbe und ermöglichen es, Heizkosten zu sparen und gesund zu wohnen. Das zeigt das Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen.

Sanierungen sind technisch herausfordernd und tragen durch übergreifende Branchen zur wirtschaftlichen Standortentwicklung bei. Außerdem sind Sanierungen aus sozialen und gesellschaftlichen Gründen – Stichwort Barrierefreiheit – und durch den demografischen Wandel dringend notwendig. Gegliedert in die drei Themengebiete "Bauen und Technik", Alpine Baukultur, Architektur, Tourismus, Holz" und "Nachverdichtung, Energiesysteme und Gebäude" zeigt die Veranstaltung Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte und zahlreiche Umsetzungsbeispiele aus Salzburg, Bayern und Tirol.

     Alpines Bauen ist Bestandteil der Wissenschaftsstrategie

Intelligentes alpines Bauen ist ein zentraler Bestandteil der Wissenschafts- und Innovationsstrategie des Landes (WISS 2025). Das Land Salzburg verfügt über eine verhältnismäßig stark ausgeprägte Bauwirtschaft mit Dienstleistungssektor und gilt zudem im alpinen Holzbau als hochspezialisierte Region, heißt es in der WISS. Die ausbaubare Stärke und Spezialisierung Salzburgs liegt in der alpinen Planungs- und Baukompetenz aufgrund von Wetterextremen, der Höhenlage, von regionalen Baustoffen, von Ressourceneffizienz, des knappen Raums sowie der Nachverdichtung und Sanierung. 170921_52 (grs/kg)

Weitere Informationen: Christoph Bayrhammer, Büro Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Tel.: +43 662 8042-2618, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at

Das Land Salzburg auf Facebook und Twitter.