Neues Zentrum für sichere Energieinformatik

Haslauer: ZSE als wichtiger Baustein zur Umsetzung des Masterplans für Informations- und Kommunikationstechnologien

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.11.2017
 

(LK) Das neue Zentrum für sichere Energieinformatik (ZSE) an der Fachhochschule Salzburg setzt als Nachfolgeorganisation des Josef-Ressel-Zentrums für anwenderorientierte Smart Grid Privacy, Security und Steuerung die erfolgreiche Arbeit fort. Aufbauend auf den bisherigen Erkenntnissen wird das Forschungsspektrum ausgeweitet.

"Das Zentrum für sichere Energieinformatik ist ein wichtiger Baustein unserer Bemühungen, die Empfehlungen der Wissenschafts- und Innovationsstrategie 2025 und des Masterplans für Informations- und Kommunikationstechnologien umzusetzen. Zudem fällt es in den wichtigen aktuellen Anwendungsbereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, mit starker Einbindung von Unternehmenspartnern und Forschungseinrichtungen am Standort", so Landeshauptmann Wilfried Haslauer heute, Dienstag, 7. November.

Das Zentrum für sichere Energieinformatik setzt vor allem bei der Forschung für mehr IT-Sicherheit und Privatsphäre an und ist auch international sehr gefragt.

Aufbauend auf den bisherigen Erkenntnissen will das ZSE zukünftig seine Forschungsarbeiten auf andere Themenfelder erweitern: Elektromobilität, Smart Home/Internet der Dinge und sogenannte Blockchain-Technologien sind zukünftige Forschungsfelder, wieder in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie.

"Somit werden Zukunftsthemen aufgegriffen und mit Kompetenz vor Ort exzellent weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit der FH und der Salzburg Research bündelt Fachkompetenzen und bringt daher Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Kontext", so Haslauer.

Das ZSE startet mit 15. November 2017 und wird bis 14. November 2020 anberaumt. Insgesamt betragen die Projektkosten rund 1,64 Millionen Euro, wobei in etwa die Hälfte vom Land übernommen wird. "Damit kann der landesweite Forschungsschwerpunkt Energieinformatik kompetent und zukunftsorientiert ausgebaut werden", so Haslauer abschließend. 171107_10 (ram/sm)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

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