Einzelhandel und Elektrotechnik am beliebtesten

Hälfte der mehr als 8.000 Lehrlinge in Sparten Gewerbe und Handwerk ausgebildet / Fokussierung auf Stärken der Kinder und Jugendlichen

Salzburger Landeskorrespondenz, 27.11.2017
 

(LK) An den Top-3-Lehrberufen hat sich nach wie vor nichts geändert. Bei den Mädchen ist die Lehrausbildung Einzelhandel am beliebtesten, bei den Burschen liegt Elektrotechnik an erster Stelle. Die Fokussierung auf die Stärken der Kinder und Jugendlichen ist für Landeshauptmann Wilfried Haslauer entscheidend: "Ausnahmslos jedes Kind hat Talente und Begabungen. Diese gilt es aufzuspüren und zu fördern, denn was man gut macht, macht man gerne, und was man gerne macht, macht man gut."

Von den insgesamt 8.232 Lehrlingen im Land Salzburg mit Stand 31. Dezember 2016 wurde nahezu die Hälfte in der Sparte Gewerbe und Handwerk (47,6 Prozent) ausgebildet. Auf den Plätzen zwei und drei folgten der Handel (15,9 Prozent) und die Tourismus- und Freizeitwirtschaft (13,1 Prozent). Das geht aus dem aktuellen Statistischen Handbuch Salzburg 2017 hervor. Fast zwei Drittel der Lehrlinge sind Burschen, lediglich ein Drittel Mädchen. Für beide Geschlechter gilt gleichermaßen, dass jeweils rund zwei Drittel der Lehrlinge in den zehn beliebtesten Lehrberufen ausgebildet wurden. Bei Mädchen führte der Einzelhandel (630 Lehrlinge) die Rangreihe überlegen vor der Bürokauffrau (368 Lehrlinge) und der Friseurin und Perückenmacherin (273 Lehrlinge) an. Bei den Burschen war die Verteilung wesentlich ausgeglichener, denn in der Elektrotechnik (630 Lehrlinge), in der Metalltechnik (575 Lehrlinge) und in der Kraftfahrzeugtechnik (561 Lehrlinge) wurden 2016 jeweils mehr als 500 Lehrlinge ausgebildet.

Zahl der Lehrlinge ging in vergangenen Jahren zurück

In den vergangenen sechs Jahren war allerdings ein Rückgang der Zahl der Lehrlinge festzustellen, und zwar von 10.062 im Jahr 2011 auf 8.232 im Jahr 2016. Wirft man einen Blick auf die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen bis 25 Jahre, so ist diese im Vergleich zum Vorjahr 2016 um 15 Prozent zurückgegangen (auf 1.896 Personen). "Jeder Jugendliche ohne Arbeit und Perspektive ist einer zu viel und braucht unsere volle Unterstützung", ist Landeshauptmann Haslauer überzeugt. "In Salzburg leisten wir gemeinsam mit dem AMS unter anderem mit der überbetrieblichen Lehrausbildung einen Beitrag zur Jugendbeschäftigung, aber auch mit anderen Initiativen wie etwa dem Talente-Check", so der Landeshauptmann. 171127_10 (ram/sm)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

Das Land Salzburg auf Facebook und Twitter.