Zehn Schulsportprojekte für Bewegung, die Spaß macht

Berthold: Projekte mit Vorbildwirkung prämiert

Salzburger Landeskorrespondenz, 06.12.2017
 

(LK) Landesrätin Martina Berthold, Landesschulratspräsident Johannes Plötzeneder und Fachinspektor für Bewegung und Sport, Robert Tschaut, prämierten kürzlich die Gewinnerinnen und Gewinner der Bewegungs- und Gesundheitstage für Salzburger Schulen. "Viele Salzburger Schulen motivieren dank dieser Initiative Bewegung zahlreiche Mädchen und Buben zu Bewegung und Sport", betonte Sportlandesrätin Martina Berthold.

Projekte von Skischultag bis hin zu Schulsportveranstaltungen im Zeichen der Olympischen Spiele wurden in den letzten beiden Schuljahren 2015/16 und 2016/17 umgesetzt. "Dadurch werden wichtige Akzente gegen Bewegungsmangel gesetzt und Leidenschaft und Begeisterung für die eine oder andere Sportart entfacht", so Berthold weiter.

Viele Salzburger Schulen – von Volksschulen bis zu die höheren Schulen - nahmen auch im vergangenen Jahr an der Aktion teil. Mit dem Leitspruch "und sie bewegen sich doch!" reichten viele engagierte Klassen und Schulprojekte ihre Initiativen zu Bewegung und Sport ein. Darunter beispielsweise Projekte im Zeichen der Olympischen Spiele, Veranstaltungen in Kooperation mit den Gemeinden, Workshops zu Gesundheitsthemen, Projekte für gesunde Bewegung und Ernährung und viele andere mehr. Wichtige Kriterien bei der Prämierung waren vor allem Originalität und Individualität des Projekts. Bei der Einrichtung waren der Phantasie also keine Grenzen gesetzt. Bis zu 5.000 Kinder nehmen bei den eingereichten Projekten teil.

"Die Aktion '... und sie bewegen sich doch!' bewegt seit acht Jahren jährlich um die 5.000 Schülerinnen und Schüler in fast allen Schultypen. Neben einigen Projekttagen, wie Sporttage oder Sportfeste, reicht eine Großzahl an Schulen eine fast über das ganze Jahr reichende Projektpalette, wo Bewegung im Mittelpunkt steht, ein. Der Landesschulrat für Salzburg bedankt sich beim Land Salzburg für die große Unterstützung bei der Prämierung, die als große Wertschätzung bei den beteiligten Schulen angesehen wird", erklärte der amtsführende Präsident des Salzburger Landesschulrats, Johannes Plötzeneder.

Ausgezeichnet mit ersten Plätzen wurden heuer jeweils die HLW Hallein sowie die Neue Mittelschule Annaberg. Auf Platz 2 folgten die Schulen Volksschulen Maxglan 2 und Mittersill. Platz 3 wurde zum einen an eine sportliche Schulkooperation zwischen der ZIS Zell am See und Stuhlfelden vergeben sowie an die Praxis-Volksschule Salzburg. Auf Platz 4 landeten die Volksschule Oberweißburg sowie die Landesberufsschule (LBS) 6. Platz 5 gingen jeweils an die Volksschulen Puch und Filzmoos.

Projekte mit Vorbildwirkung

Bewegungsmangel im Kinder- und Jugendalter ist vielfach der Grund für geringe motorische Fähigkeiten, Übergewicht oder spätere Krankheiten wie Osteoporose. Die Gründe: Immer mehr Kinder und Jugendliche bevorzugen Smartphones, Computer und Co. statt sportlicher Betätigung. Das belegt auch eine aktuelle Studie der IMAS (2017) mit einer Befragung unter 1.000 Österreicherinnen und Österreichern. So ist etwa für viele Kinder in den Städten der Besuch einer Skipiste heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Praxis-Volksschule Maxglan 2 in der Stadt Salzburg startete ein Skiprojekt, um diesem Trend entgegenzuwirken und den Kindern das Skifahren beizubringen. 171206_63 (rb/sm)

Weitere Informationen: Philipp Penetzdorfer, Büro Landesrätin Martina Berthold, Tel.: +43 662 8042-4888, E-Mail: philipp.penetzdorfer@salzburg.gv.at.

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