Schausberger zum General-Berichterstatter für den Westbalkan bestellt

Salzburger Vertreter im Ausschuss der Regionen erarbeitet Stellungnahme für bulgarische EU-Ratspräsidentschaft

Salzburger Landeskorrespondenz, 17.01.2018
 

(HP) Auf Grund seiner anerkannten Expertise im Bereich der Erweiterungsländer des Westbalkans wurde Franz Schausberger, Vertreter Salzburgs im Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR), von AdR-Präsidenten Karl-Heinz Lambertz zum General-Berichterstatter zur Zukunft des Westbalkans bestellt. Die aktuelle bulgarische EU-Ratspräsidentschaft hatte den AdR um eine Stellungnahme zum EU-Integrationsprozess der Westbalkan-Staaten ersucht.

Bulgarien hat das Thema "Die Zukunft des Westbalkans" zu einem Schwerpunkt seiner EU-Ratspräsidentschaft gemacht und will eine klare und konkrete Vision sowie einen eindeutigen Aktionsplan entwickeln, ohne falsche Versprechungen, ohne falsche Hoffnungen, aber mit einer guten Perspektive. Die EU-Integration der Länder des Westbalkans (Serbien, Montenegro, Mazedonien, Albanien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo) ist eindeutig in Bulgariens Interesse.

Der Schwerpunkt der Stellungnahme Schausbergers wird auf der Frage liegen, inwieweit die Regionen, Städte und Gemeinden in den Westbalkan-Ländern in der Lage sind, eine entscheidende Rolle im Erweiterungsprozess zu spielen. Mit der Betonung des Subsidiaritätsprinzips und der Notwendigkeit der Dezentralisierung sowie der regionalen und lokalen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in den Westbalkan-Ländern werden auch Schwerpunkte der folgenden österreichischen EU-Ratspräsidentschaft aufgegriffen.

Schausberger, der auch Vorsitzender der AdR-Arbeitsgruppe Westbalkan und Sonderberater der Europäischen Kommission für die Erweiterungsländer bei Kommissar Hahn ist, wird seine Stellungnahme beim großen EU-Westbalkan-Gipfel am 17. Mai in Sofia vor den Vertretern der EU und den Regierungschefs der Westbalkan-Länder präsentieren. 180117_60 (sm/mg)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.

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