Gedenken und jubilieren im Salzburg Museum

Schellhorn bei Präsentation des Ausstellungsprogramms 2018

Salzburger Landeskorrespondenz, 17.01.2018
 

(HP) Die Ausstellungen des Salzburg Museum in der Neuen Residenz stehen 2018 unter dem Motto "Gedenken. Feiern. Jubilieren." Anlässlich der 80. Wiederkehr des "Anschlusses" Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich widmet man mit "Anschluss, Krieg & Trümmer" der Geschichte Salzburgs und auch der eigenen Institutionsgeschichte ab Anfang März einen Ausstellungsschwerpunkt. Ab 29. September wird das Salzburg Museum Teil der Landesausstellung zum Jubiläum "200 Jahre Stille Nacht! Heilige Nacht! " sein.

"Das diesjährige Stille Nacht-Jubiläum wird mit einer ganz besonderen Kooperation begangen: die Landesausstellung wird nicht nur im Salzburg Museum stattfinden, sondern erstmals auch in den sechs Stille Nacht Gemeinden. Es freut mich sehr, dass es gelungen ist, die Landesausstellung wirklich bundeslandweit zu organisieren. Mein Dank geht daher an alle teilnehmenden Museen, diese dezentral zu ermöglichen", so Kulturreferent Landesrat Heinrich Schellhorn heute bei der Präsentation des Ausstellungsprogramms und weiterer geplanter Schwerpunkte des Salzburg Museum für das Jahr 2018.

Barrierefreiheit wird weiterentwickelt

Das Festungsmuseum wird 2018/19 neu gestaltet, beim Sound of Music Center laufen die markenrechtlichen Abklärungen. Auch 2018 wird man im Museum wieder intensiv am Thema Barrierefreiheit arbeiten und diesen Bereich weiterentwickeln. "Wir werden uns dieses Jahr noch weiter für alle Zielgruppen öffnen. Neben dem extra eingerichteten Kunstvermittlungsraum ‚Studio Geschichte‘ werden wir Generationenprojekte fördern und unsere Gäste zur Partizipation einladen", erklärt Museumsdirektor Martin Hochleitner seine Pläne für 2018.

"Als Landesrat für Kultur und Soziales ist mir die Barrierefreiheit ein zentrales Anliegen. Menschen mit und ohne Behinderungen profitieren von barrierefreier Gestaltung, wie etwa leicht zu öffnende Türen, größer gedruckte Texte, gut ausgeleuchtete Räume, genügend Orientierungshilfen und ausreichende Sitzgelegenheiten", so Schellhorn. "Es geht bei Barrierefreiheit darum, niemanden auszuschließen und die Lebensqualität für alle zu verbessern, das Salzburg Museum ist ein Vorzeigebeispiel was Barrierefreiheit in der Kultur betrifft." Neben dem Ausbau des Programms für blinde, sehbeeinträchtigte und gehörlose Menschen gibt es Führungen für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Eine barrierefreie Homepage wurde erstellt, Leichte Sprache sowohl in Führungen als auch bei Ausstellungstexten eingeführt. Gebärdensprachvideos zu sämtlichen Dauerausstellungen sind in Arbeit.

Das Spielzeug Museum wird erstmals eine Weiterbildung für Pädagoginnen und Pädagogen anbieten. Mit Anfang Februar werden die Depoträumlichkeiten des MdM in der Alpenstraße übernommen. Durch die Erweiterung kann in den nächsten Jahren die fachgerechte Lagerung von Objekten weiter optimiert werden. Mit 1. Jänner 2018 wurde auch der Betriebsführungsvertrag mit dem Keltenmuseum Hallein auf weitere drei Jahre verlängert. 180117_20 (kg/mg)

Weitere Informationen: Johanna Jenner, Büro Landesrat Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at.

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