Ungebrochenes Interesse am Thema Barock

Schellhorn bei Jahresprogramm-Präsentation des DomQuartier Salzburg

Salzburger Landeskorrespondenz, 23.01.2018
 

(HP) Das DomQuartier Salzburg zählt seit seiner Eröffnung im Mai 2014 konstant rund 125.000 Besucher im Jahr, konnte also die Neugierde auf eine neue Institution in ein stetiges Interesse umwandeln. "Die stabilen Zahlen der Besucherinnen und Besucher zeigen, dass das Thema Barock nicht nur Touristen, sondern auch Salzburgerinnen und Salzburger anspricht", so Kulturreferent Landesrat Heinrich Schellhorn heute bei der Präsentation des Jahresprogrammes.

"Es freut mich, dass dem DomQuartier Salzburg immer neue Zusammenarbeiten und Vernetzungen mit anderen Kulturinstitutionen gelingt, wie etwa das Barockfest im Vorjahr oder die diesjährige Kooperation mit dem Landestheater und der Sammlung Würth. Das DomQuartier ist mit seinen Angeboten am richtigen Weg und erweitert diesen ständig. An der baulichen Barrierefreiheit wird auch in Zukunft intensiv gearbeitet genauso wie am Ausbau von Serviceangeboten für Besucherinnen und Besucher. Die Planung eines Museumscafés als moderner Kommunikationsort inmitten der historischen Räumlichkeiten soll ein weiterer Schritt am Erfolgsweg des DomQuartiers sein", führte Schellhorn aus.

2017 wurden im Nordoratorium des Domes in der Ausstellung "Troger, Rottmayr, Kremser Schmidt. Bildgeschichten für Salzburg" bildgewaltige Werke präsentiert, die diese drei barocken Meister für Salzburg schufen. In "Allegorie. Die Sprache der Bilder" und "Wolf Dietrich von Raitenau. Auf den Spuren des Fürsterzbischofs im DomQuartier" kam der Kerngedanke des DomQuartiers, die Verbindung der einzelnen Institutionen in gemeinsamen sinnfälligen Ausstellungsprogrammen, zum Tragen.

Besonderes Augenmerk gilt seit Beginn dem Bereich der Vermittlung. Hier ist das Team des DomQuartiers Salzburg bestrebt, neue Ideen in die Vermittlungsarbeit mit einzubeziehen und das Spektrum innovativer Angebote und Vermittlungsstrategien stetig auszuweiten.

Zudem wird das Thema der Barrierefreiheit kontinuierlich vorangetrieben. Es soll allen Interessierten, ob mit oder ohne Beeinträchtigungen, ein uneingeschränktes Museumserlebnis ermöglicht werden. Für Menschen mit Beeinträchtigungen wurden spezielle Angebote ausgearbeitet, die sich nicht nur auf die Gestaltung des baulichen Umfelds beziehen, sondern auch auf die Ebene der Information und Kommunikation sowie der Vermittlung von Kunst, Architektur und Geschichte des DomQuartiers.

2018 präsentiert das DomQuartier Salzburg drei neue Sonderausstellungen

Ab Mai ist "Wunderkunst. Erlesenes aus der Kunstkammer Würth" mit bisher selten gezeigten Kunstkammerobjekten zu Gast im Nordoratorium.

Die Schau "Geheimnisse der Malerei. Wie die Bilder gemacht wurden" veranschaulicht den Entstehungsprozess von Kunstwerken, den Umgang der Meister mit Bildträgern, Pigmenten, Bindemittel, Malwerkzeugen u.ä. anhand ausgewählter Gemälde aus dem Bestand der Residenzgalerie.

Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg feiert 2018 ein wichtiges Jubiläum, er wurde vor 350 Jahren zum Erzbischof von Salzburg gewählt. Die Ausstellung ab Oktober im Nordoratorium ist die erste über Max Gandolph und stellt den Menschen, Politiker, Kunstmäzen und Erzbischof in den Mittelpunkt der Betrachtung.

Oper in der Residenz – "Nachts im Museum"

Das musikalische Programm der Sparte "Musik im DomQuartier" startet im Februar mit einem besonderen Highlight: Das DomQuartier lädt gemeinsam mit dem Salzburger Landestheater zu einer musikalischen Entdeckungsreise durch die Salzburger Musikgeschichte in die Prunkräume der Residenz. 180123_22 (rb)

Weitere Informationen: Johanna Jenner, Büro Landesrat Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at

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