Erfolgreiches 2017 für den Salzburger Flughafen

Stöckl: 2017 war ein Jahr der Umbrüche und Veränderungen

Salzburger Landeskorrespondenz, 24.01.2018
 

(HP) Auf eine positive Bilanz des Salzburger Flughafens konnten heute Landeshauptmannstellvertreter und Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl und die im Vorjahr zur neuen alleinigen Geschäftsführerin ernannte Bettina Ganghofer verweisen. "Die Position als größter Bundeländerflughafen konnte mit knapp 1,9 Millionen Passieren und einem Plus von 8,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2016 deutlich gestärkt werden", so Stöckl.

"Dazu beigetragen hat unter anderen, dass es mit der Lufthansa-Tochter 'Eurowings' gelungen ist, einen weiteren potenten Partner für das Flugprogramm ab Salzburg zu gewinnen. 2017 war das Jahr der Umbrüche im Luftverkehr und auch ein Jahr der Veränderungen für den Flughafen Salzburg, bei dem es zu einem Wechsel an der Spitze gekommen ist. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurde Bettina Ganghofer zur neuen alleinigen Geschäftsführerin des Flughafens bestellt", sagte heute Stöckl.

"Es ist eine spannende Herausforderung, in diesen sehr bewegten Zeiten den Regionalflughafen Salzburg in eine sichere Zukunft zu führen. Dieser Aufgabe stelle ich mich gern, mit viel Elan, neuen Ideen und zusammen mit einem tollen Team am Flughafen", so Geschäftsführerin Bettina Ganghofer.

Zahlen für 2017 im Detail

Das vergangene Jahr war von einschneidenden Umbrüchen in der europäischen Luftfahrt geprägt und viele bekannte Airlines wie Monarch, Etihad Regional, Air Berlin oder Niki mussten aufgeben oder Insolvenz anmelden. Trotz der schwierigen Lage im europäischen Tourismus und Flugverkehr konnten in Salzburg 1.890.164 Millionen Passagiere abgefertigt werden – ein sattes Plus von 8,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2016. Im Linienverkehr stieg das Passagieraufkommen um 10,2 Prozent auf 1.513.741 Passagiere. Im Charter-Outgoing-Bereich (150.695) wurden um 6,6 Prozent mehr Passagiere gezählt, im Charter-Incoming-Bereich (221.507) wurde ein kaum spürbares Minus von 0,1 Prozent bei der Zahl der Fluggäste verzeichnet. Bei den knapp 1,9 Millionen Passagieren wurden 19.479 kommerzielle Flugbewegungen (+ 10 Prozent) gezählt, von denen 16.065 auf den Linienverkehr (+ 10,4 Prozent) und 2.852 (+ 5,9 Prozent) auf den touristischen Verkehr entfielen. Auch der Frachtbereich hat sich mit einem Plus von 6,2 Prozent auf 12.673.414 Kilogramm sehr positiv entwickelt (228.331 kg Luftfracht, 12.445.083 LKW Transporte).

Das sogenannte Maximum Take Off Weight (MTOW) ist für einen Flughafen eine sehr wichtige Zahl. Wirtschaftlich gesehen ist speziell die Entwicklung dieses MTOWs interessant, denn es bestimmt den finanziellen Erfolg maßgeblich und konnte im Vorjahr um 9,3 Prozent auf 571.397 gesteigert werden.

"Zwar hat das letzte Jahr mit der Air Berlin-Insolvenz geendet und das neue Jahr mit einem problematischen Übergang von Niki zu einem neuen Eigentümer begonnen, aber in Salzburg blicken wir optimistisch in die Zukunft. Der Wintersaisonstart ist bestens gelungen und verspricht gute Ergebnisse. Der Blick in den Sommer bietet neben dem gut ausgebauten Linienflugprogramm wunderbare Sonnenziele in griechische, bulgarische, türkische, französische, spanische und italienische Ferienregionen", so Ganghofer zum laufenden Geschäftsjahr.

Die bis zu mehrmals täglich angebotenen Verbindungen in die europäischen Metropolen Frankfurt, Wien, Düsseldorf, Berlin, Köln, Istanbul, Palma de Mallorca, Amsterdam (im Winter die dritte Allianz in Salzburg: Skyteam) und zu den London Airports sind für die gesamte Region rund um den Salzburger Flughafen wichtige wirtschaftliche Lebensadern. Ergänzt wird das Linienflugprogramm mit abwechslungsreichen, touristischen Flugangeboten rund um das Mittelmeer. Wichtig für die Region ist vor allem der traditionelle Incoming-Verkehr, der Passagiere und Geschäftsreisende nach Salzburg und Bayern bringt. Viele internationale Besucherinnen und Besucher nutzen den Salzburger Flughafen, um in die Sommer- und Winterregionen Salzburgs und Bayerns zu gelangen, wodurch ein spürbarer indirekter finanzieller Nutzen in allen Lebensbereichen der Salzburger Region und des angrenzenden Bayern sichergestellt wird. 180124_110 (rb/mg)

Weitere Informationen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at.

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