Mit Vleischpflanzerl und Vleischbällchen zum Erfolg

Haslauer: Mit Startup Salzburg Factory ein maßgeschneidertes Unterstützungsangebot für junge Unternehmen geschaffen

Salzburger Landeskorrespondenz, 26.01.2018
 

(LK) Allen modernen Essgewohnheiten gerecht werden, die Buchhaltung der Unternehmen in eine digitale Zukunft führen oder das Potenzial von Baumrinde nutzen: Das wollen einige der neuen Startups, die sich kürzlich bei der Startup Salzburg Factory austauschten. "Startups zeichnen sich durch ein hohes Wachstumspotenzial aus", so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Die Startup Salzburg Factory ist einzigartig, da die ausgewählten Jungunternehmer von erfolgreichen Geschäftsführern beim Unternehmensstart begleitet werden. "In der Gründungsphase ist es wichtig, dass man junge Unternehmer nicht allein lässt. Wir unterstützen sie beim Durchstarten mit ihrer Geschäftsidee", sagte Landeshauptmann Haslauer. Bei einem Austausch haben sich die heuer teilnehmenden Startups mit ihren Mentoren intensiv mit der bisherigen Entwicklung beschäftigt und sich wertvolle Tipps von den Profimanagern geholt. "Genau dieses Wissen hat uns gefehlt und ist für uns sehr wertvoll", sagte Martin Loiperdinger vom Startup "Blumatix".

"Die Startups profitieren von der Erfahrung der Mentoren, die sich für die Arbeit mit den Jungunternehmern Zeit nehmen. Auch heuer sind wir stolz auf unsere Teilnehmer, die zeigen, wie viel außergewöhnlicher Gründungsgeist in der Region schlummert. Mit der Startup Salzburg Factory bieten wir gemeinsam mit unseren Partnern jungen Unternehmen ein maßgeschneidertes Unterstützungsangebot", sagte der für Wirtschaft ressortzuständige Landeshauptmann.

Die ideale Rezeptur gefunden

Eines der beteiligten Startups ist das Jungunternehmen "EasyVegan" aus Eugendorf. Cassandra Winter und ihr Lebensgefährte Martin Jager setzen auf vegane Produkte, die in ihrem Geschmack und ihrer Konsistenz tierischen Produkten ähneln. Damit wollen sie den verschiedenen modernen Essgewohnheiten vegan, laktosefrei, glutenfrei, halal und koscher gerecht werden und bieten ihre "Vleischpflanzerl" und "Vleischbällchen" jetzt dann auch in Kantinen und Großküchen an. In den vergangenen 1,5 Jahren hat das Jungunternehmerpaar nach der idealen Rezeptur gesucht und unzählige Vleischbällchen im mobilen Essensstand bei Konsumentinnen und Konsumenten testen lassen.

Rechnungen vollautomatisch erkennen

Im Zeichen der zunehmenden Digitalisierung steht dagegen "Blumatix", ein junges Startup aus der Stadt Salzburg. Mit ihrem Dienst "Blu Delta Service" wollen Martin Loiperdinger und Hans-Peter Haberlander anderen Unternehmen die Rechnungsbearbeitung erleichtern. Das Programm erkennt vollautomatisch und hochpräzise Inhalte in unstrukturierten Rechnungen. Daten werden damit ohne aufwendige Nachbearbeitung der Buchhaltung und weitere Dokumentenverarbeitung zur Verfügung gestellt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Programmen fallen wochenlange Vorbereitungsarbeiten und das "Anlernen" von Rechnungsmustern weg. "Wir helfen innovativen Gründerinnen und Gründern mit unseren eigenen Experten sowie den Mentoren dabei, möglichst gute Kontakte zu knüpfen und Fehler zu vermeiden. Ihr gutes Feedback stärkt uns auf diesem Weg und zeigt uns immer wieder, dass wir hervorragend unterwegs sind", sagte Walter Haas, Geschäftsführer des ITG – Innovationsservice für Salzburg, das als Partner und Koordinator Teil von Startup Salzburg ist.

Fünf weitere Startups

Daneben sind die Startups "Barkinsulation", Sitworxx OG", "Orginal+", "AGRU-Systems GmbH" und "BiLLitii" an der zweiten Auflage der Startup Salzburg Factory beteiligt. Beschreibungen zu diesen Startups sind der Beilage zu entnehmen.

Mehrere Partner

Die Startup Salzburg Factory ist ein Projekt der Initiative Startup Salzburg. Ziel dieser Initiative ist es, Salzburg zur gründerfreundlichsten Region Österreichs machen. Partner von Startup Salzburg sind das Land Salzburg, ITG - Innovationsservice für Salzburg, Wirtschaftskammer Salzburg, Fachhochschule Salzburg, Universität Salzburg, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, CoWorking Salzburg und das Techno-Z Salzburg. Überzeugt von der Notwendigkeit der Initiative zeigt sich auch ITG-Geschäftsführer Haas: "Mit fünf Startup- Projekten im ersten Durchgang der Factory und nunmehr sieben im zweiten sowie einer ganzen Reihe von Gründungsideen in der Pipeline sind wir mit dem neuen Programm sehr gut unterwegs." 180126_110 (mg/ram)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

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