Wissenschaft im Nationalpark Hohe Tauern auf profunder Basis

Leiterin des Sonnblick-Observatoriums Elke Ludewig zur Vorsitzenden des länderübergreifenden Wissenschaftsbeirats gewählt

Salzburger Landeskorrespondenz, 31.01.2018
 

(HP)  Wissenschaft und Forschung wird im Nationalpark Hohe Tauern als eigenes Handlungsfeld und unterstützend für alle wichtigen Entscheidungen im Schutzgebietsmanagement seit vielen Jahren groß geschrieben. Forschungsleitbilder wie das von Nationalparks Austria oder das bundesländerübergreifende Forschungskonzept für die Hohen Tauern bilden eine wichtige strategische Grundlage.

2011 wurde darüber hinaus ein achtköpfiger Wissenschaftlicher Beirat eingerichtet. Dieser wurde vergangene Woche in Salzburg für weitere fünf Jahre neu konstituiert. Als Vorsitzende wurde die Leiterin des Sonnblick-Observatoriums, Elke Ludewig von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, gewählt.

"Die Hohen Tauern haben eine lange Forschungstradition. Angetrieben durch den wissenschaftlichen Pioniergeist begann die Erforschung des Gebietes schon im 18. Jahrhundert. Der Wissenschaftliche Beirat steht dem Nationalpark Hohe Tauern für wissenschaftliche und forschungsbezogene Tätigkeiten und Vorhaben sehr gerne und sehr interessiert zur Seite", erklärte Ludewig.

Schwerpunkte des Wissenschaftlichen Beirates sind die fachliche Beratung des Nationalpark-Direktoriums hinsichtlich Strategieentwicklung und Qualitätssicherung im Bereich der Nationalparkforschung sowie des Monitorings und der Weiterentwicklung bereits laufender Forschungsprojekte.

Die acht Mitglieder des Beirats kommen aus Deutschland (zwei), Schweiz (eines) und Österreich (fünf). Sie repräsentieren die nationale und alpenweite Forschung und bringen vielfältige Erfahrungen aus naturwissenschaftlichen und angewandten Disziplinen sowie aus dem Bereich der Forschungskommunikation, dem Datenmanagement und der Forschungsförderung ein.

Die Mitglieder des Beirats sind: Günter Köck (Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Innsbruck), Thomas Scheurer (Akademie der Naturwissenschaften Schweiz), Christian Smoliner (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung), Johannes Peterseil (Umweltbundesamt), Thomas Wrbka (Universität Wien), Michael Vogel (ehemaliger Direktor Nationalpark Berchtesgaden), Elke Ludewig (ZAMG – Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik), Katrin Vohland (Museum für Naturkunde Berlin).

Einen Überblick über aktuelle Forschungsprojekte im Nationalpark Hohe Tauern bieten der Tätigkeitsbericht 2017 und die Projektplattform www.parcs.at/npht. 180131_51 (grs)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.

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