Armutskonferenz als wichtiger Partner zur Bekämpfung von Armut

Schellhorn und Berthold bei 8. Regionaler Armutskonferenz im Bildungshaus St. Virgil

Salzburger Landeskorrespondenz, 01.02.2018
 

(LK) Die 8. Regionale Armutskonferenz stand heute ganz im Zeichen von "Sozialpolitik in Salzburg 2013 bis 2018". "Die Analyse und Anregungen der Armutskonferenz sind eine wichtige Basis für die Sozial- und Armutspolitik von heute und morgen. Wir bedanken uns bei Robert Buggler und den Salzburger Sozialeinrichtungen für diesen ausführlichen Bericht", so Soziallandesrat Heinrich Schellhorn und die für Gesellschaft und Integration zuständige Landesrätin Martina Berthold unisono.

Rund 30 Sozialeinrichtungen und Initiativen sind im Netzwerk der Salzburger Armutskonferenz vertreten. Sie haben eine wichtige Rolle, um Ungleichheiten in unserer Gesellschaft abzubauen und Armut zu bekämpfen. Sie halten unserer Politik und Gesellschaft einen wichtigen Spiegel vor und stehen kompromisslos für die Wahrung der Menschenrechte ein.

"Die umfassende Analyse der Salzburger Armutskonferenz zeigt auf, dass es im Sozialbereich immer noch Lücken gibt, die geschlossen werden müssen. Dazu sind einerseits die finanziellen Mittel notwendig, andererseits braucht es ein gemeinsames Bekenntnis zum Sozialstaat. Die Armutskonferenz trägt dazu bei, das öffentliche Bewusstsein für Ungerechtigkeit und Armut geschärft wird. Mir ist wichtig, dass Salzburg Zusammenhält und wir den gemeinsamen konstruktiven Weg weitergehen“, betont Sozialreferent Schellhorn.

"Der neue Bericht der Salzburger Sozialeinrichtungen hält unserer Arbeit einen kritischen und unverzichtbaren Spiegel vor. Ich nehme die kritischen Anregungen sehr ernst. Ganz persönlich freut mich, dass unsere umfangreichen Anstrengungen im Bereich von Integration und Asyl eine positive Bewertung erhalten. Dieser Weg wurde nur in enger Zusammenarbeit vielen freiwillig Engagierten, der Kinder und Jugendanwaltschaft, NGOs wie Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz und Hilfswerk, wie auch allen Salzburger Sozialpartnern und Bildungseinrichtung möglich. Diesen Weg der Gemeinsamkeit müssen wir auch in anderen sozialen Bereichen konsequent weitergehen. Wir dürfen Menschen und Gruppen nicht gegeneinander ausspielen, sondern wir müssen gemeinsam an Verbesserungen arbeiten. Ich setze mich für ein Salzburg ein, in dem Kritik ernst genommen wird und gemeinsam an den besten Lösungen gearbeitet wird", betonte Landesrätin Berthold. 180201_11 (ram/kg)

Weitere Informationen: Weitere Informationen: Judith Schwaighofer, Büro Landesrat Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4831, E-Mail: judith.schwaighofer@salzburg.gv.at und Philipp Penetzdorfer, Büro Landesrätin Martina Berthold, Tel.: +43 662 8042-4888, E-Mail: philipp.penetzdorfer@salzburg.gv.at.

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