Energy Globes in den Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend vergeben

Schwaiger: Siegerprojekte sind Motivation und Vorbild für viele weitere Maßnahmen zur Energieeffizienz / Gesamtsieger steht um 19.00 Uhr fest

Salzburger Landeskorrespondenz, 06.02.2018
 

(LK) Die Kategoriensieger beim diesjährigen Energy Globe sind die Magistratsabteilung Bauwesen der Stadt Salzburg gemeinsam mit der Stadt Salzburg Immobilien GmbH, die ARGE Bauteilaktivierung, die Grundfos Pumpen Vertrieb GmbH, die Mrazek GmbH und die Gemeinde Elixhausen gemeinsam mit der HBLA Ursprung sowie Volksschule und Kindergarten Elixhausen. Die Preise werden heute bei der Landes-Energiegala im ORF-Landesstudio Salzburg vergeben. Der Gesamtsieger wird aus den Kategoriensiegern ermittelt und um zirka 19.00 Uhr bekanntgegeben.

"Die diesjährigen Sieger des Energy Globe Salzburg zeigen sehr eindrucksvoll, was beim effizienten Einsatz von Ressourcen und Energie noch alles möglich ist. Salzburg ist mit einem Anteil von 48,5 Prozent an erneuerbarer Energie bereits an der Spitze im Österreichvergleich und weit über dem Bundesdurchschnitt von 33,5 Prozent. Wenn ich mir die Siegerprojekte des Energy Globe vor Augen halte, bin ich jedoch überzeugt, dass hier noch mehr machbar ist. Ich gratuliere den Siegern sehr herzlich und bin sicher, dass ihre Vorzeigeprojekte Motivation und Vorbild für zahlreiche weitere Initiativen für Energieeffizienz und mehr erneuerbare Energie sind", so Energielandesrat Josef Schwaiger.

Sportzentrum erzeugt mehr Energie als es verbraucht

Die Kategorie Erde steht insbesondere für Nachhaltigkeit in Bezug auf Gebäude. Das neueröffnete "Sportzentrum Nord" der Stadt Salzburg passt als Plusenergiegebäude mit niedrigstem Energiebedarf und innovativem Energiekonzept perfekt in diese Kategorie und war darum geradezu prädestiniert für den Sieg. Die hauseigene Photovoltaik-Anlage deckt nicht nur den eigenen Stromverbrauch, sondern versorgt sogar noch nahegelegene Gebäude mit. Die Errichtung durch regionale Firmen und dies unter Verwendung von heimischen Baumaterialien runden den ganzheitlichen Aspekt ab.

Gebäude als Energiespeicher

In der Kategorie Feuer können Projekte teilnehmen, die Energie besonders effizient verwenden oder alternative Formen nutzen. Gewonnen hat die ARGE Bauteilaktivierung, die daran arbeitet, Gebäude als Energiespeicher nutzbar zu machen. Ein neu entwickelter Rechenkern führt die Simulationsberechnung von Gebäuden als Energiespeicher durch. Dies hat dazu geführt, dass Gebäude mittlerweile als Speicher für Energie ganzjährig genutzt werden können und damit energieautark sind.

Hocheffiziente Wasserpumpe

In der Kategorie Wasser konnten Projekte eingereicht werden, die eine effiziente Nutzung von sauberem Wasser gewährleisten. Sieger in der Kategorie Wasser wurde die Grundfos Pumpen Vertrieb GmbH mit einem neuen elektronisch drehzahlgeregelten Schrittmotor für Pumpen in der Wasseraufbereitung. Dieser regelt die Hubgeschwindigkeit optimal und passt die Dosiermenge allen Betriebsbedingungen bestmöglich an. Dadurch kann die Pumpe immer mit voller Hublänge arbeiten und die Anzahl der Varianten und Ersatzteile wird verringert sowie die Wartungsintervalle verlängert.

Weniger CO2-Ausstoß, Lärm und Treibstoffverbrauch beim Mülltransport

Die Mrazek GmbH hat in der Kategorie Luft überzeugt, denn der Einbau eines elektrisch betriebenen Hybridaufbaus für ein Müllfahrzeug sorgt nicht nur für saubere Luft, sondern auch noch für weniger Lärm. Um bis zu 25 Prozent gesenkt werden konnten so auch die CO2-Emissionen und der Treibstoffverbrauch. Salzburgs Altpapierentsorgung wird so auf besonders nachhaltige Art und Weise durchgeführt.

 

 

Kinder und Jugendliche für Abfallvermeidung begeistert

Der diesjährige Sieger der Kategorie Jugend ist eine Kooperation zwischen Gemeinde Elixhausen, HBLA Ursprung, Volksschule und Kindergarten Elixhausen. Gemeinsam wurde die achtlose Entsorgung von Abfällen durch ein umfassendes Projekt bekämpft. Reinigungsaktionen, die Analyse der Auswirkungen des Wegwerfens sowie die künstlerische Verarbeitung der Abfälle standen dabei im Vordergrund und wurden öffentlichkeitswirksam begleitet. Viele junge Menschen konnten so nachhaltig für Ressourcenschonung und Umweltschutz begeistert werden.

Mehr Informationen zu den Nominierten und den Siegern gibt es unter www.energyglobe.at. 180206_30 (jus/sab)

Weitere Informationen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.

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