Für einen fairen und sauberen Sport

Berthold: Neues Landessportgesetz geht künftig stärker gegen Doping vor / USI Fitness Zentrum Salzburg als Vorreiter bei Anti-Doping

Salzburger Landeskorrespondenz, 20.02.2018
 

 (LK) Das Fitness Zentrum des USI (Universitäts Sportinstitut Salzburg) in der Otto-Holzbauer-Straße in Salzburg setzt aktuell als erste Einrichtung im Bundesland Salzburg das neue Anti-Doping Gütesiegel der nationalen Anti-Doping Agentur Austria (kurz NADA) für Fitnesscenter um. Fitnesscenter, die dieses Gütesiegel erhalten, müssen eine ganze Reihe von Kriterien erfüllen: Neben dem klaren Bekenntnis für sauberen und gesunden Sport müssen alle Mitarbeitenden, Trainerinnen und Trainer einen verpflichtenden Anti-Doping eLearning-Kurs sowie umfangreiche Schulungen absolvieren. Das USI steht allen Studierenden und Mitarbeitenden der Uni Salzburg, der Pädagogischen Hochschulen, der Fachhochschulen sowie des Mozarteums offen.

"Sportliche Wettkämpfe sollen fair und sauber sein. Wer schummelt und dopt schadet vor allem der eigenen Gesundheit", betont Sportlandesrätin Martina Berthold heute bei ihrem Besuch des USI Fitness Zentrums. "Auch das Land Salzburg geht künftig mit dem neuen Landessportgesetz effizienter gegen Doping vor." Morgen wird über das neue Gesetz im Landtagsausschuss abgestimmt.

"Uns war wichtig, als sportliche Einrichtung für die Salzburger Studierenden voranzugehen und jetzt dieses wegweisende, in Österreich erstmalige Gütesiegel der NADA Austria sofort umzusetzen", betont Erik Hogenbirk, Leiter des Universitäts Sportinstituts der Universität Salzburg.

Die Studioleiterin des USI Fitnesszentrums und Sportwissenschafterin Sonja Jungreitmayr betont beim Schnuppertraining mit Sportlandesrätin Berthold: "Bewusstsein für sauberen Sport beginnt bei uns allen und nicht erst im Hochleistungssport. Hier können wir in Zukunft den fitnessbegeisterten Studierenden professionellen Rat geben. Deshalb haben wir uns für die Zertifizierung mit dem Anti-Doping Gütesiegel entschieden."

     Anti-Doping Bestimmungen werden im neuen Landessportgesetz ausgedehnt

Im neuen Landessportgesetz werden strengere Maßnahmen gegen Doping umgesetzt. Beim Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen erlöschen künftig alle Förderungen für Sportlerinnen und Sportler. Zudem sind künftig die Anti-Doping-Bestimmungen des Bundes auch bei allen von Land Salzburg und Landessportorganisation geförderten Veranstaltungen anzuwenden. Insgesamt werden im Landessportgesetz damit erstmals die bundesgesetzlichen Bestimmungen zur Doping-Bekämpfung übernommen.

     Neue Fachverbandsversammlung

Eine weitere Verbesserung im neuen Landessportgesetz ist die Einrichtung einer neuen Fachverbandsversammlung. Diese bildet eine starke Interessenvertretung aller Salzburger Sportverbände. Festgelegt wird auch gesetzlich, dass mindestens vier der insgesamt zwölf Vertretungen Frauen sein müssen.

Das neue Gesetz sichert die im Masterplan Sport2020 definierten Ziele für das ganze Bundesland Salzburg nachhaltig ab. Allen Menschen soll damit eine gleichberechtigte Teilhabe an sportlichen Aktivitäten ermöglicht, die Salzburger Sportvereine und -verbände sollen gestärkt sowie nationale und internationale Erfolge von Salzburger Athletinnen und Athleten erreicht werden. 180220_30 (jus/kg)

Weitere Informationen: Philipp Penetzdorfer, Büro Landesrätin Martina Berthold, Tel.: +43 662 8042-4888, E-Mail: philipp.penetzdorfer@salzburg.gv.at

Das Land Salzburg auf Facebook und Twitter.