Hier entfalten sich die Kinder ganz frei

Berthold: 15 Kindergärten im Pongau verwenden BADOK / Auch Hüttschlag ist mit dabei

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.03.2018
 

(LK)  "Wir sind hellauf begeistert", sagt die Kindergartenleiterin in Hüttschlag Cäcilia Rohrmoser zu BADOK. Das ist die neue Bildungs- und Arbeitsdokumentation in Salzburgs Kinderbetreuungseinrichtungen. Das Ziel: Individuell fördern, angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse. Landesrätin Berthold zeigte sich bei ihrem Besuch begeistert: "Wie wir später mit schwierigen Lebenslagen umgehen, ist oft damit verbunden, ob wir als Kinder gelernt haben, auf die eigenen Stärken zu vertrauen. BADOK fördert sie mit ihren besonderen Talenten."

Es ist Leben im Haus, wenn man in den Kindergarten in Hüttschlag kommt. Davon konnte sich Landesrätin Martina Berthold bei ihrem Besuch überzeugen. Leiterin Cäcilia Rohrmoser, eine weitere Pädagogin und eine Helferin betreuen und fördern in der Pongauer Gemeinde 36 Kinder. Ihr Credo: Bewährtes bewahren, aber immer offen für Neues. "Ich bin seit 30 Jahren dabei, in dieser Zeit hat sich vieles verändert. Von der Ausbildung, wie man die neue Bildungs- und Arbeitsdokumentation BADOK umsetzt, war ich gleich begeistert, weil die Kinder dort abgeholt werden, wo sie gerade sind, ganz individuell", sagt Rohrmoser. Im Prinzip gibt es zwei Gruppen in Hüttschlag, aber das wird nicht streng genommen, alle durchmischen sich. "Unser jüngster Schützling ist drei Jahre alt, der älteste sechs. Die Älteren kümmern sich um die Jüngeren, alle lernen voneinander", erklärt Rohrmoser.

Zahl der betreuten Kinder stieg im Pongau um 7,6 Prozent

Im Pongau arbeiten bereits 15 Kindergärten nach dem BADOK-Prinzip, im Land Salzburg sind es 87 Bildungseinrichtungen. Da Erkenntnisse aus der Wissenschaft und der Elementarpädagogik sowie die Erfahrungen der Kindergartenpädagoginnen eingeflossen sind, ist man fit für die Zukunft. Denn: Viele Pongauer Gemeinden bauen die Bildungsangebote für die Kleinen aus. Die Zahl der betreuten Kinder stieg in den vergangenen vier Jahren um 224 Mädchen und Buben auf insgesamt 3.160 an. Das ist ein Zuwachs von 7,6 Prozent.

 

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Weitere Informationen: Philipp Penetzdorfer, Büro Landesrätin Martina Berthold, Tel.: +43 662 8042-4888, E-Mail: philipp.penetzdorfer@salzburg.gv.at.

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