Sechs Medaillenchancen für Salzburg

Geschwister Edlinger und Markus Gfatterhofer bei den Paralympics in Pyeongchang

Salzburger Landeskorrespondenz, 08.03.2018
 

(LK)  Dabei sein ist für die Para-Langläuferin Carina Edlinger aus Fuschl und den Monoskifahrer Markus Gfatterhofer aus St. Martin am Tennengebirge bei den Paralympics bei Weitem nicht alles. Am 9. März wird die Olympische Flamme in Pyeongchang entzündet, dann brennen die Salzburger Sportler für Medaillen. In sechs Bewerben haben sie Chance auf Edelmetall. Sportlandesrätin Martina Berthold: "Ich drücke unseren Salzburger Hoffnungsträgern fest die Daumen, bewundere den Mut, Hingabe und Fertigkeiten der Athleten bei den Paralympics."

Carina Edlinger, die sehbehinderte Sportlerin wird von ihrem Bruder Julian auf der Langlaufloipe begleitet und angeleitet, geht in den Disziplinen Sprint, 7,5 Kilometer und 15 Kilometer an den Start. Die Chancen auf Edelmetall sind gut, die 19-Jährige ist Doppelweltmeisterin, gewann auch Bronze bei der WM, siegte vier Mal im Weltcup und holte sich in der vergangenen Saison als erste Österreicherin den Gesamtweltcupsieg im Para-Langlauf. Außerdem bekam die Fuschlerin den Goldenen Löwen bei der Leonidas-Sportgala in der Kategorie "Rookie of the Year".

Markus Gfatterhofer ist seit einem Sturz bei einem Motocrossrennen im Jahr 2007 querschnittsgelähmt, entdeckte danach das Monoskifahren als neue Leidenschaft. Das Motto des 26-jährigen Tennengauers stammt von Bruce Lee: "Der Wille gestaltet den Menschen, zum Erfolg braucht er jedoch Mut und Ausdauer." Belohnt wurde diese Einstellung und das intensive Training 2017 mit einer WM-Bronzemedaille im Riesentorlauf. Für die Paralympics 2018 ist der Sportler aus St. Martin einer der Mitfavoriten, startet im Slalom, Riesentorlauf und Super-G. 180308_70 (mel/sm)

Weitere Informationen: Philipp Penetzdorfer, Büro Landesrätin Martina Berthold, Tel.: +43 662 8042-4888, E-Mail: philipp.penetzdorfer@salzburg.gv.at.

 

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