Zug um Zug zur Barrierefreiheit

Pallauf: Barrierefreiheit öffentlicher Verkehrsmittel ist wichtig und wird ständig weiterentwickelt / Leicht zugängliche und umweltfreundliche Mobilität nützt allen

Salzburger Landeskorrespondenz, 09.03.2018
 

(HP)  Stufenlos erreichbare Verkehrsanlagen und Verkehrsmittel, aber auch barrierefreie Kommunikation bieten allen Kundinnen und Kunden Vorteile. Mehr als eine Million Menschen in Österreich sind vorübergehend oder dauerhaft in ihrer Mobilität eingeschränkt. Das umfasst Menschen mit Behinderungen genauso wie ältere oder gebrechliche Personen. Auch ein Kinderwagen oder ein gebrochenes Bein können im Alltag schnell zu einer Herausforderung werden. 2025 werden nahezu allen Fahrgästen barrierefreie Bahnhöfe zur Verfügung stehen.

Das Thema Barrierefreiheit stand im Mittelpunkt beim gestrigen "Stakeholder-Dialog" der ÖBB in Salzburg. Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Behindertenorganisationen, ÖBB, aber auch interessierte Privatpersonen haben sich über aktuelle Themen zur Barrierefreiheit informiert und über mögliche Verbesserungspotenziale diskutiert. Über erfolgreiche Projekte, wie dem im vergangenen Jahr abgeschlossenen Umbau der Bahnhaltestelle Bad Vigaun, wurde ebenso gesprochen wie über geplante Ausbaumaßnahmen an den Bahnhöfen Neumarkt-Köstendorf und Steindorf bei Straßwalchen.

Verkehrslandesrätin Brigitta Pallauf würdigte beim Dialog die Anstrengungen der ÖBB: "Die Barrierefreiheit öffentlicher Verkehrsmittel ist wichtig und wird ständig weiterentwickelt. Der ÖBB-Stakeholder-Dialog ermöglicht es, gemeinsam über wichtige zukünftige Schritte und Maßnahmen zu diskutieren."

Barrierefreiheit kommt allen zugute

Silvia Angelo, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Infrastruktur AG: "Seit Ende 2017 profitieren bereits knapp 80 Prozent aller Reisenden von modernen barrierefreien Stationen. Und auch in den kommenden Jahren gestalten wir pro Jahr rund zehn weitere Bahnhöfe barrierefrei. Der Zugang zur Bahn wird zunehmend attraktiver und bequemer und kommt damit auch dem Trend zur kombinierten Nutzung von Verkehrsmitteln entgegen."

Wertvolle Inputs aus der Praxis

Die Bandbreite der ÖBB-Maßnahmen reicht von Liften und Rampen über Lautsprecher, Monitore und Wartebereiche bis zu Parkmöglichkeiten im Nahbereich der Zugänge. Oft sind es zusätzliche kleine Maßnahmen, die Menschen mit Behinderungen die Benützung der Bahn weiter vereinfachen. Die Erfahrungen aus der Praxis sind für die ÖBB wertvolle Inputs, um noch bessere Lösungen zu finden. Beim Stakeholder-Dialog schätzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem die Möglichkeit, persönliche Fragen rund um das Thema Barrierefreiheit zu stellen. 180309_51 (grs/sm)

Weitere Informationen: Christoph Bayrhammer, Büro Landesrätin Brigitta Pallauf, Tel.: +43 662 8042-3341, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at.

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