Vater und Sohn backen umweltfreundlich

Abwärme optimal genutzt: Bäckerei Pföß arbeitet energieautark

Salzburger Landeskorrespondenz, 13.03.2018
 

(LK)  Der Familienbetrieb Pföß wurde mit seiner hochmodernen, neuen Bäckerei in Elsbethen für die Auszeichnung "umweltblatt Salzburg" vorgeschlagen. Mit Wärmerückgewinnung aus den Backöfen und der Abwärme aus der Kühlung wird keine Energie mehr "verheizt". "Wir haben lange daran getüftelt, jetzt sind wir fast autark", freuen sich Peter Pföß junior und senior.

 

 

Hier werden nicht nur frische Semmeln gebacken, sondern auch Ideen für effiziente Nutzung von Energie. Seit wenigen Wochen wird im neuen Standort der Bäckerei Pföß geknetet, ausgewalgt und von hier aus bis zu 140 verschiedene Backwaren an die Salzburgerinnen und Salzburger geliefert. Der Neubau ermöglichte dem Familienbetrieb, ganz neue Ideen umzusetzen, nicht nur bei Brot und Topfentascherl.

"Alleine durch die Backöfen haben wir einen hohen Energieverbrauch. Diese nutzen wir durch ein ausgetüfteltes Wärmerückgewinnungssystem sozusagen doppelt", erklären die Bäckermeister bei einem Lokalaugenschein.

Voraus gedacht hat die Familie schon immer: 145 Jahre Betriebsgeschichte und fünf Generationen belegen, dass man immer am Puls der Zeit war. "Zum Beispiel haben wir einen Bio-Anteil von 70 Prozent. Fertige Mischungen verwenden wir keine", garantiert der Seniorchef Qualität.

Und so wird Energie gespart

Konkret erspart die Nutzung der Abwärme aus der Kühlung der Bäckerei einen Gas-Heizkessel. Die Abwärmenutzung aus den Backprozessen läuft über einen 28kW-Wärmetauscher. "Es wird nichts mehr verschwendet", so Juniorchef Pföß. Zudem erfolgt die Wärmeversorgung des gesamten Gebäudes über das System Bauteilaktivierung, und speziell definierte Teilflächen werden über die Fußbodenheizung versorgt. Und last but not least wurde die Abfalllogistik optimiert, auch das spart Ressourcen. 180313_10 (ram/mel)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.

Das Land Salzburg auf Facebook und Twitter.