Kooperation zwischen SALK und UKH auf Schiene gebracht

Stöckl: Neues Zentrum sichert die traumatologische Versorgung der Salzburger Bevölkerung für die Zukunft ab

Salzburger Landeskorrespondenz, 14.06.2018
 

(LK)  Nach intensiver und langwieriger Arbeit an der geplanten Kooperation zwischen den Salzburger Landesklinken und dem Unfallkrankenhaus haben heute Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, SALK-Geschäftsführer Paul Sungler und AUVA-Obmann Anton Ofner die entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist es, das Unfallkrankenhaus der AUVA und die Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie des Landeskrankenhauses Salzburg im Jahr 2025 zu einem Traumazentrum am Standort des Landeskrankenhauses zusammenzuführen.

"Damit wird die für die Unfallversorgung auf Spitzenniveau erforderliche fach- und klinikübergreifende Zusammenarbeit gewährleistet. Die Kooperation ist vor allem aus medizinischen Gründen notwendig, weil sie die Fachkompetenzen und Ressourcen für eine hochwertige traumatologische Versorgung der Salzburger Bevölkerung bündelt und die Gesundheitsversorgung in der Orthopädie und Traumatologie in Salzburg für die Zukunft absichert. Zudem ist sie durch die Nutzung von Synergien auch ein positives Reformbeispiel mit einer langfristig verbesserten Wirtschaftlichkeit", betonte Stöckl bei der Unterzeichnung des Letter of Intent.

Traumazentrum mit 200 Betten und Ambulanz

Geplant sind 200 stationäre Betten, eine Ambulanz, ein tagesklinischer Bereich und eine zentrale Notaufnahme. Die bisherigen Standorte für die notärztliche Versorgung sollen ebenfalls zusammengelegt werden. Situiert werden soll das Traumazentrum im sogenannten Haus A (Chirurgie West) des Landeskrankenhauses.

Optimale Versorgung garantiert

"Die Kooperation ist ein entscheidender Schritt für eine traumatologische Versorgung der Salzburger Bevölkerung an einem Ort. Sie sichert eine optimale Versorgung von polytraumatisierten Patienten auf höchstem Niveau und schafft jenes überregionale Traumazentrum, welches ich mir zu Beginn meiner Tätigkeit als SALK-Geschäftsführer als eines meiner zentralen Ziele gesteckt hatte", betonte Sungler. "Mit der Zusammenlegung ergeben sich darüber hinaus medizinisch-organisatorische Synergien, wie zum Beispiel die Nähe zu allen anderen Abteilungen des Universitätsklinikums. Die Zusammenführung der Klinikgastronomie, der Aufbereitung und Sterilisation der medizintechnischen Instrumente und Geräte, der Logistik, wie auch der Wegfall von manchen Doppelstrukturen wie Portier, technische Dienste etc. ergeben auch ein deutliches wirtschaftliches Einsparungspotential."

Trägerübergreifender Meilenstein gelungen

AUVA-Obmann Anton Ofner: "Moderne Traumaversorgung braucht moderne Strukturen – nicht nur innerhalb der AUVA, sondern vor allem Träger-übergreifend. Ich denke, dass uns mit der Zusammenarbeit mit dem LKH Salzburg hier ein echter Meilenstein gelungen ist. Im neuen Traumazentrum Salzburg kann das spezielle Wissen der AUVA und ihrer Mitarbeiter bestmöglich eingesetzt werden. Diese Kooperation folgt nicht nur internationalen Trends, sondern erfüllt auch die Vorgaben, die uns die Bundesregierung gemacht hat. Für uns als AUVA steht immer die bestmögliche Versorgung der Patienten im Mittelpunkt." LK_180614_10 (ram/jus)

Rückfragen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, Mobil: +43 664 8921060, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.

Das Land Salzburg auf Facebook, YouTube und Twitter.