Schutzgebiet

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Felsensteppe am Rainberg
Geschützter Landschafteil

Die trocken-warmen Standorte der steppenartigen Landschaft des Rainbergs wurden schon in der Jungsteinzeit als Siedlungsgebiet geschätzt. Nach dem die Römer einmarschierten wurden die Siedler in den Raum der heutigen Altstadt vertrieben, konnten jedoch den Rainberg weiter wirtschaftlich nutzen. Weiters befand sich am Südabhang ein Steinbruch.
Die nach der Eiszeit aus dem Osten eingewanderte Steppenflora hat bis heute als Reliktbestand überdauert. Die wärmeliebenden östlichen Steppenpflanzen sind: Echt-Felsenbirne, Bunt-Wiesenhafer, Ginsterarten uvm. Da die menschliche Nutzung den Erhalt der Naturattraktion gefördert hat, wird der 7000 Jahre alten Tradition einer Beweidung durch Schafe und Ziegen erfolgt.
Auch die Tierwelt der Felsensteppe weist trockenheits- und wärmeliebende Arten auf, dazu zählen zB die Weißfleckige Zartschrecke,der Braune Grashüpfer und zwei Dornschreckenarten, sowie speziell angepasste Faltenwespen- und Mörtelbienenarten und eine Heideschneckenart. An Reptilien konnten Blindschleiche, Zauneidechse und Schlingnatter nachgewiesen werden.
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