Schutzgebiet

Kapruner Feuchtwiesen
Kategorie:Geschützter Landschafteil (GLT)
NOKEY:GLT00087
Fläche:3,71 ha
Seit:1990
Schutzzweck:VO SLZ 36/1990 (zl. 4/253-204/12-1990)
Rechtsgrundlage:NSchG
Beschreibung:Das Verlandungsmoor (Flach- und Übergangsmoor) ist eines der letzten von vielen Mooren, die ursprünglich die Zeller Furche bedeckten. Es liegt am südlichen Ufer, durch eine Gehölzsaum getrennt von der Salzach, im Schatten des Schaufelberges. Das Gebiet ist mit Wegen durchzogen. Spaziergänger sollen die Schönheit des Gebietes geniessen, sich jedoch auch bewusst sein, dass ein Moor ein sehr sensibler Naturbereich ist, der durch Störungen sofort Schaden nimmt.
Flora:Die Moorvegetation setzt sich aus Spezialisten zusammen, die mit Nässe und Nährstoffmangel zurechtkommen. Darunter fallen Fieberklee, Läusekraut, Pfeifengras sowie Wollgras. Im Übergangsmoor kommen auch Vertreter des Hochmoores wie Torfmoos, bilden die Bulten, Sonnentau vor. Das Moorwäldchen, liegt etwas über der Wassergrenze, enthält Vertreter von Birke, Faulbaum, Weide und Föhre.
Fauna:Durch das Zusammentreffen von Wald- und Feuchtbiotop ist eine artenreiche Vogelfauna gegeben. Das Moor agiert als Brut- und Jagdgebiet sowie als Raststation für Zugvögel. Vertreten sind Greifvogelarten wie z.B. Bussard, Habicht, Zugvögel wie z.B. Drosseln, Grasmücken uvm. Auch Kröten und Frösche, Eidechsen und Insekten nutzen das Feuchtbiotop als Lebensraum.
Anmerkung:
Biogeographische Region: a: Alpin
IUCN:IV: Biotop-/Artenschutzgebiet mit Management
Landschaftsraum: 14 Pinzgauer Salzachtal; 15 Westliche Hohe Tauern;
Bewertung:
Ökologie: 5: sehr groß Erholung: 3: durchschnittlich
Artenschutz: 4: groß Wohlfahrt: 2: gering
Landschaftsästhetik: 4: groß Nutzung: 3: durchschnittlich
Wissenschaft: 3: durchschnittlich Kulturgeschichte: 2: gering
Flächendetails:
Datum ab Fläche Info
19.12.1990 37.144 m² VO 4/253-204/12-1990
Teilflächen:
Fläche 1: 0 m²
Fläche 2: 0 m²
Fläche 3: 0 m²
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