Schutzgebiet

Hellbrunner Allee
Kategorie:Geschützter Landschafteil (GLT)
NOKEY:GLT00050
Fläche:9,98 ha
Seit:1986
Schutzzweck:VO Amtsblatt 22/1986 (Zl. I/1-10.619/3-86)
Rechtsgrundlage:NSchG
Beschreibung:Der wertvolle Altholzbestand in Form einer Allee wurde während der Erweiterung von Schloß Hellbrunn unter Fürsterzbischof Markus Sittikus angelegt (ca.1614). Das besondere an der Allee, die eine Dokumentation des Machtanspruches des Herrschers darstellt, ist ihre Geradlinigkeit - bei der Anlage wurde auf Geländegegebenheiten keine Rücksicht genommen.
Flora:Die Allee ist mit typischen Baumarten der Umgebung besetzt: Schwarz-Pappel, Stiel-Eiche und Rot-Buche.
Fauna:Durch das Alter des Holzbestandes sind die Bäume einzeln und in ihrer Gesamtheit wertvolle Lebensräume im Stadtgebiet. Besiedelt werden sie von Alt- und Totholzbewohneern (Käfer), von höhlenbrütenden Vögeln und Fledermäusen.
Anmerkung:
Biogeographische Region: a: Alpin
IUCN:V: Geschützte Landschaft / Geschütztes Marines Gebiet
Landschaftsraum:
Bewertung:
Ökologie: 3: durchschnittlich Erholung: 4: groß
Artenschutz: 3: durchschnittlich Wohlfahrt: 4: groß
Landschaftsästhetik: 5: sehr groß Nutzung: 2: gering
Wissenschaft: 3: durchschnittlich Kulturgeschichte: 4: groß
Flächendetails:
Datum ab Fläche Info
2.12.1986 99.776 m² VO I/1 - 10.619/3-86
Teilflächen:
Fläche 1: 5.246 m²
Fläche 2: 94.530 m²
Fläche 3: 0 m²
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