Schutzgebiet

Mur-Mäander
Kategorie:Geschützter Landschafteil (GLT)
NOKEY:GLT00060
Fläche:20,32 ha
Seit:1987
Schutzzweck:VO 7-60/3-35/5-1987, 10.4.1987
Rechtsgrundlage:NSchG
Beschreibung:Das geringe Gefälle der Mur bewirkte die Ausbildung von Flussschlingen, der so genannten "Murmäander". Die 20 Mäanderschleifen blieben von regulierenden Einbauten weitestgehend verschont. Als Reste früheren Auwaldes bestehen noch vereinzelte Galeriewaldabschnitte. Ansonsten folgen Hochstaudenfluren dem Ufer. In den Schleifen liegen artenreiche Wiese und einzelne Tümpel.
Flora:Die Gehölzflora zeigt unter anderem Grau-Erlen, Rot-Holler, Purgier-Kreuzdorn und verschiedene Weidearten. In den Hochstauden und Wiesen finden sich zB. Groß-Mädesüß, Echt-Beinwell, Echt-Eisenhut, Schlangen-Knöterich, Bach-Kratzdistel, Kohl-Distel, Wiesen-Bocksbart und die Europa-Trollblume.
Fauna:Wasseramsel und Gebirgsstelze sind typische Vogelarten an der Mur, im Galeriewald brüten Mönchsgrasmücke, Zilpzalp und verschiedene Meisen, in den angrenzenden Wiesen gibt es Braunkehlchennachweise.
Anmerkung:
Biogeographische Region: a: Alpin
IUCN:IV: Biotop-/Artenschutzgebiet mit Management
Landschaftsraum:
Bewertung:
Ökologie: 5: sehr groß Erholung: 3: durchschnittlich
Artenschutz: 4: groß Wohlfahrt: 3: durchschnittlich
Landschaftsästhetik: 4: groß Nutzung: 1: keine, sehr gering
Wissenschaft: 3: durchschnittlich Kulturgeschichte: 2: gering
Flächendetails:
Datum ab Fläche Info
20.5.1987 203.248 m² VO 7-60/3-35/5-1987
Teilflächen:
Fläche 1: 0 m²
Fläche 2: 0 m²
Fläche 3: 0 m²
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